Neue Otfried-Preußler-Verfilmung

Der Spitzbube als Schelm: „Räuber Hotzenplotz“ ist zurück im Kino

Der Spitzbube liegt auf der Lauer: Nicholas Ofczarek als Räuber Hotzenplotz in einer Szene des Films „Der Räuber Hotzenplotz“.

Der Spitzbube liegt auf der Lauer: Nicholas Ofczarek als Räuber Hotzenplotz in einer Szene des Films „Der Räuber Hotzenplotz“.

Dieses Jahr ist Räuber Hotzenplotz 60 geworden. Doch Alter schützt vor Fiesheit nicht. So klaut der 1962 von Otfried Preußler als Kinderbuch-Antiheld kreierte Spitzbube nach 1973 und 2006 auch im neuen Kinofilm der Großmutter (Hedi Kriegeskotte) ihre geliebte Kaffeemühle. Als Kasperl (Hans Marquardt) und Seppel (Benedikt Jenke) Hotzenplotz (Nicholas Ofczarek) stellen wollen, geraten sie in die Hände des bösen Zauberers Petrosilius Zwackelmann (August Diehl).

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Regisseur Michael Krummen­acher und Autor Matthias Pacht halten sich inhaltlich weitgehend an Preußlers ersten „Hotzenplotz“-Band, lassen aber auch Elemente aus den Fortsetzungen einfließen. Das neue Kinoabenteuer ist glücklicherweise weniger klamaukig ausgefallen als die Verfilmung von 2006 mit Armin Rohde in der Räuberrolle.

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Schön auch, dass Nicholas Ofczarek seinen Part ambivalent anlegt. In seinem Hotzenplotz steckt ein Schelm – und vielleicht sogar etwas Gutes. Anders als in Zauberer Zwackelmann, hinter dessen scheußlicher Gebissattrappe August Diehl mit seinem Chargieren hart an der Nervgrenze kratzt.

„Der Räuber Hotzenplotz“, Regie: Michael Krummenacher, mit Nicholas Ofczarek, Hans Marquardt, 106 Minuten, FSK 0

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