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Feuerwerk soll es in Niedersachsen zum Jahreswechsel möglichst gar nicht geben.

Feuerwerk soll es in Niedersachsen zum Jahreswechsel möglichst gar nicht geben.

Hannover. Nach dem vom Oberverwaltungsgericht gekippten Feuerwerksverbot in Niedersachsen hat die Landesregierung eine neue Regelung mit örtlichen Verboten aufgelegt. Auf belebten Straßen, Wegen und Plätzen ist nach der am Dienstag in Kraft getretenen Regelung das Abbrennen von Feuerwerk und auch das Mitführen von Böllern und Raketen verboten. Die Landkreise und großen Städte müssen die entsprechenden Bereiche in Allgemeinverfügungen festlegen. Das neue Feuerwerksverbot betrifft die zum Jahreswechsel verkauften Knaller und Raketen — nicht aber die das ganze Jahr über erhältlichen Knallerbsen, Wunderkerzen und Ähnliches.

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Das Ziel sei, angesichts von Corona Menschenansammlungen zu verhindern, die sich traditionell beim Abbrennen von Feuerwerk bildeten, sagte Krisenstabs-Vizechefin Claudia Schröder. Zudem verursache die Böllerei zum Jahreswechsel in Kombination mit Alkohol regelmäßig zahlreiche Verletzte, die im Krankenhaus behandelt werden müssten. Das Gesundheitswesen stoße angesichts der Corona-Lage aber bereits an seine Grenzen, Raum für eine zusätzliche Belastung durch Feuerwerks-Verletzte gebe es nicht.

Stimmen Sie hier ab: Wie stehen Sie zum Böllern und zum Böllerverbot?

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Lesen Sie auch: Landesregierung legt bei Böllerverbot für Silvester nach

Ohnehin dürfen in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie deutschlandweit vor Silvester keine Böller und Raketen mehr verkauft werden. Der Bundesrat hatte auf Bitten der Bundesregierung am Freitag eine entsprechende Änderung der Sprengstoffverordnung beschlossen.

Wer allerdings aus dem Vorjahr noch Böller und Raketen aufgehoben hat, darf diese abseits belebter Orte in Niedersachsen nun doch abbrennen, vorausgesetzt, er steht nicht mit mehr als fünf Personen aus zwei Haushalten zusammen.

Von dpa/lni/kh

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