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Rechtsextremismus

KZ Moringen: Neonazis provozieren und müssen gehen

Die ehemalige Kommandantur des KZ Moringen (Archivbild).

Die ehemalige Kommandantur des KZ Moringen (Archivbild).

Moringen. Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Moringen haben am vergangenen Dienstag eine Führung mit einer Gruppe Neonazis aus dem Umfeld der rechtsextremen Kameradschaft Einbeck abgebrochen. Wie das Göttinger Tageblatt berichtet, hatten sie während der Führung versucht, die KZ-Haft zu verharmlosen.

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In einer an diesem Dienstag auf der Internetseite der Gedenkstätte veröffentlichten Stellungnahme heißt es, dass sich die kleine Gruppe zu einer Führung in der KZ-Gedenkstätte angemeldet habe. Erst im Nachhinein hätten sich deren Teilnehmer „als ausgewiesene und bekannte Akteure rechtsextremer Gruppierungen der Region“ entpuppt.

Gedenkstätte bricht Führung ab

Laut der Gedenkstättenleitung sollen die Männer „die Glaubwürdigkeit der Opfer grundsätzlich infrage“ gestellt haben. Auch verglichen sie ihre eigenen Gefängniserfahrungen mit denen der KZ-Häftlinge.

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Ein Mitarbeiter der Gedenkstätte beendete die Führung schließlich, die Neonazis verließen freiwillig das Gelände – posierten allerdings noch vor den Toren des ehemaligen Konzentrationslagers und präsentierten rechtsextreme T-Shirt-Motive. Das Bild wurde später auf der Facebook-Seite „Nationaler Aufbruch Einbeck“ veröffentlicht.

Von RND

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