Christian B.

Beschuldigter im Fall Maddie: Neue Vergewaltigungs-Ermittlungen

Noch sitzt Christian B. in der Justizvollzugsanstalt Kiel. Außer den Ermittlungen im Fall Maddie sieht er sich nun mit einem weiteren Vergewaltigungsvorwurf konfrontiert.

Noch sitzt Christian B. in der Justizvollzugsanstalt Kiel. Außer den Ermittlungen im Fall Maddie sieht er sich nun mit einem weiteren Vergewaltigungsvorwurf konfrontiert.

Braunschweig. Gegen den im Fall Maddie beschuldigten Deutschen Christian B. haben Strafverfolger weitere Ermittlungen aufgenommen. Ein mögliches Opfer habe sich nach dem Zeugenaufruf in mehreren Ländern bei britischen Medien gemeldet, sagte Hans Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Montag. Es werde inzwischen wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer jungen Irin im Jahr 2004 an der Algarve ermittelt, bestätigte er. Christian B. war im Dezember 2019 vom Landgericht Braunschweig wegen Vergewaltigung einer damals 72-jährigen Amerikanerin im Jahr 2005 zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Über das weitere Verfahren gegen den 43-Jährigen hatte zunächst die „Braunschweig Zeitung“ berichtet.

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Christian B. sitzt wegen Drogenhandels im Gefängnis

Anfang Juni hatten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig gemeinsam mitgeteilt, dass sie im Fall der vermissten Britin Madeleine McCann gegen einen Deutschen wegen Mordverdachts ermitteln. Es handele sich um einen mehrfach vorbestraften Sexualstraftäter. Ein Zeugenaufruf, zu dem ein Beitrag in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ lief, löste Reaktionen und Hinweise in mehreren Ländern aus.

Vor mehr als 13 Jahren war Madeleine „Maddie“ McCann kurz vor ihrem vierten Geburtstag im portugiesischen Praia da Luz verschwunden - der Fall sorgt bis heute weltweit für Aufsehen.

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Der Verdächtige sitzt derzeit in Kiel wegen Drogenhandels in Haft. Zum Stand der Ermittlungen im Fall Maddie sagte Staatsanwalt Wolters am Montag, es gebe keinen neuen Stand: Gegen den Beschuldigten bestehe auch weiterhin ein „beweisgestützter Verdacht“ des Mordes.

Von RND/lni

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