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List Currywurst und filmreife Küche
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11:50 12.11.2009
Von Petra Rückerl
Traditionsgaststätte: Klaus Röhl führt das Plümecke an der Voßstraße. Quelle: Patrice Kunte
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Plümecke: Die Currywurst gilt als eine der besten in Hannover, auch Altkanzler Gerhard Schröder hat sie schon genossen. Legendär: das Bratkartoffelrezept von Wirt Klaus Röhl. (Vossstrasse 39, Telefon 0511/660969).

Tremendo: In den Räumen des ehemaligen „Kartoffelhauses“ herrscht jetzt Karibik-Flair: Muschelketten und Fischernetze hängen von der Decke, die Theke ist mit Bambus verkleidet. Serviert werden Gerichte wie der Fischtopf „Pescada à la Creole“ oder „Penne Trinidad“. Exotisch! (Oskar-Winter-Straße 8, Telefon 0511/660297)

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Castillo: Das Lokal vereint charmant Bar (Erdgeschoss) und Restaurantbereich (im Keller), außergewöhnlich sind die „Tapas international“: Man kann sich mit kleinen Häppchen zu günstigen Preisen durch das kulinarische Europa futtern. (Jakobistraße 43, Telefon 0511/3706519, www.castillo-list.de)

Neue Zeiten: Das Restaurant mit dem frankophilen Einschlag ist ein Beispiel dafür, wie raffiniert gekocht wird: Hier munden die Riesengarnelen oder das Wels-Filet. Billig ist das Ganze nicht, aber dafür ist der Service perfekt, das Ambiente angenehm. (Jakobistraße 24, Telefon 0511/39 24 47, www.restaurantneuezeiten.de)

Fellini: Der Geist des Italo-Regisseurs Federico Fellini ist im verwinkelten Lokal an der Voßstraße omnipräsent: Alte Filmkameras und Poster der größten Fellini-Streifen zieren die Wände. Hier taucht man ein in die heitere italienische Lebensart der 50er Jahre. Und erlebt die filmreife Küche von Wirt Franco Scevola: „Involtini del Regista“ (Truthahnröllchen mit Spargel, Parmaschinken und Mozzarella in Tomatensauce). Und Action! (Voßstraße 42, Telefon 0511/623760, www.ristorante-fellini.de).

Piazza Cappuccino: Der Glas-Pavillon an der Lister Meile ist kaum zu übersehen. Hier sitzt man im Auge des Lister-Meile-Sturms: Ideal, um sich zurückzuziehen und bei Ravioli und einem Gläschen von der kleinen, aber feinen Weinkarte das Treiben in der Fußgängerzone zu beobachten. (Lister Meile 59a, Telefon 0511/315963).

XII Apostel: Seit 2005 ist das Pelikanviertel um ein gastronomisches Highlight reicher – ein Kronleuchter überstrahlt den mit Fresken dekorierten Speisesaal des XII Apostel. Stolz ist man hier vor allem auf die Pizza-Variationen aus dem holzbefeuerten Steinofen. (Pelikanplatz 2/4, 0511/ 2288640, www.12-apostel.eu)

Sindo: Der Japaner im Viertel ist bekannt für hervorragendes Sushi, es gibt aber auch thailändische Suppen und Fischspieße à la Vietnam. Empfehlenswert sind die Bento-Boxen, kulinarische Wunderkisten mit fernöstlichem Allerlei. (Podbielskistraße 14, Telefon 0511/661188, www.sindo-hannover.de)

Tulipano: Mitten in „Klein Paris“, wie der Wedekindplatz wegen seiner verträumten Atmosphäre auch genannt wird, befindet sich die Mischung aus Café und Bistro. Hausgemachter Kuchen und andere Köstlichkeiten, wechselnder Mittagstisch. (Drostestraße 2, Telefon 0511/8993913)

Panama-Kaffee: Nach dem Rückzug aus der Innenstadt ist das Café am Lister Platz nun der einzig verbliebene Laden des kleinen hannoverschen Röstunternehmens von Ricus Aschemann. Latte Macchiato schlürfen, einen Brow­nie oder österreichische Schoko-Spezialitäten genießen – hier geht das bestens. (Bödekerstraße 85, Telefon 0511/ 5906185)

Treibhaus: Hier trifft sich die junge List. Der Biergarten der Traditionskneipe ist sehr beliebt, die mexikanisch inspirierte Küche überzeugt. (Ferdinand-Wallbrecht-Straße 14, Telefon 0511/ 664411, www.treibhaus-hannover.de)

Café Tabac: Deutschlands berühmtester Restauranttester hat das Lokal auf Vordermann gebracht – ohne die Seele der Kult-Kneipe zu zerstören. Christian Rach gab für seine RTL-Sendung der jungen Wirtin Katerina Sklavenitis Tipps. Mit Erfolg! (Ferdinand-Wallbrecht-Straße 144, Telefon 0511/ 9618215)

Blattgold: Die Bar verführt mit schickem Retro-Design – Tapeten aus den 70er Jahren, verschnörkelte Lampen aus Messing, giftgrüne Wände. Das hat was von Omas Wohnzimmer, wirkt aber auch ziemlich cool. Pasta, Salate und Snacks stehen auf der Speisekarte. (In der Steinriede 9, 0511/9403139)

Wirtshaus Uelze: Das Lokal strotzt vor Nostalgie. An den Wänden hängen Bilder von Theo Lingen oder Kurt Schwitters, dunkle Eichendielen auf dem Fußboden. Schließlich gibt es das Haus bereits seit 1904, gekocht wird aber laut Familie Uelze „neue deutsche Küche“: regionale Spezialitäten mit internationalem Anstrich. (Podbielskistraße 107, Telefon 0511/624565, www.uelze.com)

Falkners: Die Vielfalt der Longdrinks und Cocktails scheint unerschöpflich – das ist es, was die Bar mit der langen Fensterfront ausmacht. Wer hierher kommt, will abends an kühlen Getränken nippen. (Ferdinand-Walbrecht-Straße 6–8, Telefon 0700/32556377, www.falkners-hannover.de)

Kanapee: Über 3500 Veranstaltungen hat er mitorganisiert, 2008 war dann Schluss: Kanapee-Chef Erwin Schütterle übergab seine Kulturkneipe in der Edenstraße an seinen langjährigen Mitarbeiter Yasir Khalaila. Dennoch bleibt die Tee- und Weinstube mit dem Fazioli-Flügel eine tragende Säule der Lister Kultur- und Gastro-Szene. (Edenstraße 1, Telefon 0511/ 3481717, www.kanapee.de).

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