Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Olympia-News Corona-Sorgen: Biathleten ändern Reisepläne für Olympia
Thema Specials Olympia 2016 Olympia-News

Corona-Sorgen: Biathleten ändern Reisepläne für Olympia

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:11 12.01.2022
Biathlet Roman Rees beim Training in Ruhpolding am Schießstand.
Biathlet Roman Rees beim Training in Ruhpolding am Schießstand. Quelle: Sven Hoppe/dpa
Anzeige
Ruhpolding

"Es war geplant, dass die Athleten nach Antholz noch einmal ein, zwei Tage nach Hause dürfen. Das haben wir geändert. Wir werden direkt mit dem Auto von Antholz nach Frankfurt zum Flughafen fahren und auch auf den Inlandsflug von München aus verzichten, um die Kontakte zu minimieren", sagte Teamarzt Jan Wüstenfeld der dpa. Alle Athletinnen und Athleten ohne Infektion nach Peking zu bekommen, sei momentan die größte Sorge.

Derzeit sind die Biathleten beim Weltcup in Ruhpolding und minimieren die Kontakte bereits enorm. "Wir versuchen, die Blase so eng wie möglich zu halten", sagte Wüstenfeld. Die Athleten wohnten in Einzelzimmern, es gebe zum Essen eine feste Tischverteilung mit je zwei Athleten, das Tragen von FFP2-Masken sei Pflicht. "Wir haben die große Sorge, dass sich jetzt noch jemand infiziert. Bei Omikron ist die Gefahr sehr hoch, dass dann gleich das ganze Team infiziert ist."

Nach Ruhpolding steht der vorolympische Weltcup in Antholz vom 20. bis 21. Januar auf dem Programm. Die Wettkämpfe sind wichtig, da sie auf einer ähnlichen Höhe stattfinden wie die Rennen im Olympia-Ort Zhangjiakou. Im Anschluss wird das Team noch eine gute Woche in der Höhe von Südtirol trainieren. Das erste olympische Rennen ist die Mixed-Staffel am 5. Februar.

© dpa-infocom, dpa:220111-99-672418/3

dpa