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Meine Stadtteile Tipps für die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester
Thema Specials Meine Stadtteile Tipps für die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester
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00:15 30.12.2012
Auch nach Weihnachten bietet das Team des Biergartens Lindener Turm Gastronomie unter freiem Himmel. Quelle: Surrey
Hannover

Leerlauf zwischen den Feiertagen? Das muss nicht sein: Hannovers Stadtteile geben der Langeweile keine Chance:

Linden: Hochgefühl auf dem Berg

Wer nach den Weihnachtsfreuden ein erhebendes Erlebnis ganz anderer Art sucht, sollte den Lindener Berg erklimmen. Oben angekommen, ist Zeit für ein Hochgefühl in 89 Metern über der Stadt. Der Besuch lohnt sich aber vor allem wegen des am höchsten gelegenen Biergartens Hannovers am historischen Lindener Turm. Betreiber Michael Kohl hat seine Gastronomie auf dem Berggipfel auch im Winter geöffnet – und wem es draußen zu kalt wird, der kann in die Turmwirtschaft einkehren, weißen Glühwein trinken oder sich ein deftiges Tellergericht servieren lassen. Geöffnet ist immer mittwochs bis freitags ab 15 Uhr, und sonnabends und sonntags ab 11 Uhr.

Linden: Livemusik mit Spareffekt

Viel Geld für Weihnachtsgeschenke ausgegeben und wenig fürs eigene Vergnügen übrig? Dann bieten sich am heutigen Donnerstag und Sonnabend, 29. Dezember, die Konzerte der Reihe „Liveclub“ im Gig am Lindener Marktplatz an. Gespielt wird dort an beiden Tagen exzellente Musik bei freiem Eintritt. Heute kommt ab 21 Uhr die österreichische Band The Lightsleeper mit einer Mischung aus Indie, Electro und Pop. Zwei Tage später beginnt um die gleiche Zeit ein Konzert der Coverband Hot Box. Das Trio um den britischen Sänger Carl Garratt spielt Akustikversionen bekannter Songs von Oasis, REM, Green Day und anderen.

Südstadt: Was Runen raten

Jahreshoroskope oder Bleigießen in der Silvesternacht kennt jeder. Doch über die Zukunft orakeln lässt sich auch mit Runen, den uralten Schriftzeichen der Germanen. Das Heilzentrum Maranatha in der Marienstraße 42 bietet für Freitag, 28. Dezember, das „Runenorakel 2013 in geselliger Runde“ an. Nach einer Einführung in die Geschichte der Runen können die Teilnehmer ihre persönlichen Runensteine ziehen und nach einem vorgegebenen Schema legen. Danach deuten die Betreiber des Heilzentrums jedem das persönliche Runenorakel – immer unter vier Augen. In die Zukunft geschaut wird von 14 bis 18 Uhr, die Teilnahme kostet 60 Euro inklusive Getränken und Naschereien. Wer dabei sein möchte, meldet sich unter Telefon 6 40 95 40 an.

Südstadt, Kirchrode, Calenberger Neustadt: Sing, sing, sing

Alle, denen es nie genug wird mit dem Singen von weihnachtlichem Liedgut, können vier Tage in die Verlängerung gehen. Vom heutigen Donnerstag bis Sonntag, 30. Dezember, lädt die Henriettenstiftung zum „Weihnachtsliedersingen bei Kerzenschein“ ein. An drei unterschiedlichen Standorten werden unter der Leitung von Anke-Christina Müller „Spontanensembles“ gebildet, die das jeweilige Programm gestalten. Gesungen wird heute und am Sonnabend, 29. Dezember, ab 19 Uhr in der Mutterhauskirche, Marienstraße 90. Am Freitag, 28. Dezember, gibt es Weihnachtslieder in der Kirchröder Simeonkirche, Schwemannstraße 17. Beginn ist um 18 Uhr. Am Sonntag erklingen die ersten Töne um 10 Uhr in der Johannes-Kapelle, Fischerstraße 1, in der Nähe des Königsworther Platzes. Anmeldung unter Telefon (01 78) 2 89 67 30.

List: Perfekt angerichtet

Er hat für alles das richtige Rezept. „Wenn der Weihnachtsstress vorbei ist, fallen die Leute oft in ein tiefes Loch“, sagt Carl-Werner Möller, gelernter Koch und Inhaber des WOK-Küchenmuseums. Damit das nicht so kommt, öffnet er sein Museum in der Spichernstraße 22 auch zwischen Weihnachten und Neujahr. Vom heutigen Donnerstag bis Sonnabend, 29. Dezember, können sich die Besucher durch die liebevoll gestaltete Ausstellung von Küchen und Kochutensilien führen lassen. Von der Urzeit bis in die Moderne, von Hannover bis in den Orient geht die Entdeckungsreise. Führungen sind immer um 11, 13, 15 und 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 8,90 Euro, Anmeldungen unter Telefon 54 30 08 58 sind erforderlich.

Südstadt: Kuschelige Kunst

Kunstdiskussion kann so gemütlich sein: Zu zwei neuen Terminen ihrer Reihe „Hinterzimmer“ laden Lotte Lindner und Till Steinbrenner zusammen mit dem Verein hub:kunst.diskurs ein. Der große Holztisch, an dem Referenten und Gäste sich stets treffen, steht dieses Mal im Abhollager der Wein- und Feinkosthandlung Zanzarelli in der Schlägerstraße 17 – zugleich das Hinterzimmer von Saga’s Inn, einem Geschäft für nordische Spezialitäten. Dort berichtet am Freitag, 28. Dezember, der Berliner Künstler Ismael Duá ab 19 Uhr über seine Erfahrungen als Teilnehmer der Kunst-Castingshow „Alles für die Kunst“, die auf Arte ausgestrahlt wurde. Am Sonnabend, 29. Dezember, spricht um die gleiche Zeit Jörg Jozwiak über die Beziehung zwischen Künstler und Publikum.

Oststadt: Hammerschlag im Pavillon

Christian von Richthofen zerlegt den Pavillon: Der Klangvirtuose und Schlagwerker zerstört in der neuesten Ausgabe seiner Performance „AutoAuto!“ bei klassischer Musik nicht nur einen Kadett E mit Hammer, Axt und Kettensäge. Er und sein Partner Rolf Claussen legen am Sonnabend, 29. Dezember, auch Hand an das Kulturzentrum. Als Zugabe nach der Autoshow wird die Mauer vom Pavillon zum Café Mezzo durchbrochen. Mit Licht- und Toneffekten wird dann der Auftakt für die Sanierung des Kulturzentrums inszeniert. Die „musikalische Zerstörung“, wie die Künstler ihre Show nennen, ist die letzte Kulturveranstaltung vorm Umbau. Die Silvesterparty im Abrisshaus ist ausverkauft, wer Abschied vom Pavillon nehmen will, hat nur noch am Sonnabend um 20 Uhr Gelegenheit dazu. Karten kosten 20,80 Euro im Vorverkauf, 21 Euro an der Abendkasse.

List: Trommeln statt knallen

Ohne Anmeldung, dafür mit festem Termin wird in der Silvesternacht wieder am Moltkeplatz gefeiert. Um Mitternacht zieht eine Trommelgruppe auf den Platz, die mit brasilianischen Rhythmen das neue Jahr begrüßt. Eine knappe Stunde wird Musik gemacht, die Partygäste der umliegenden Straßen treffen sich zu Sekt und Feuerwerk auf der Straße, um anzustoßen und es knallen zu lassen.

List: Kleine Kunst mit großer Vielfalt

Für Kleinkunstfreunde kommen nach Weihnachten weitere Festtage. Vom heutigen Donnerstag bis Sonnabend, 29. Dezember, treten unter der Moderation von Daphne de Luxe zwölf Künstler beim Wettbewerb um den Kleinkunstpreis „3. Niedersächsischer Laubenpieper“ an.  Das Programm beginnt jeweils um 19.30 Uhr in der Kleinkunstbühne, Gottfried-Keller-Straße 28-30. An den ersten zwei Abenden kosten die Karten im Vorverkauf zehn, an der Abendkasse 13 Euro, am Sonnabend sind es 17 und 20 Euro. Der Preis für ein Dreitagesticket beträgt 30 Euro. Reservierungen unter Telefon 5 39 10 20.

ste/sub

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