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Süd Neues Portal für
 die Staatskanzlei
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 die Staatskanzlei
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16:23 16.07.2009
Wird repräsentativer: Die Staatskanzlei. Quelle: Patrice Kunte
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Am Mittwoch haben die Arbeiten am Portal begonnen, das verbreitert wird und ein Vordach erhält. „So schaffen wird den barrierefreien Zugang zum Gebäude, und Gäste können trockenen Fußes ins Haus gelangen. Es entsteht eine offene und freundliche Empfangssituation“, erklärt der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Lothar Hagebölling.

Die Aufarbeitung des Eingangs ist dabei Auftakt für eine größere Umgestaltung der Planckstraße sowie des gesamten Areals hinter dem Niedersächsischen Landesmuseum. Denn so richtig „Staat machen“ lässt sich mit der Adresse Planckstraße 2 derzeit nicht. Dafür gleiche der Bereich hinter dem Museum eher einem Hinterhof, heißt es aus der Staatskanzlei. Zumal die Skulptur „Wotan“ einen Großteil des Jahres unter Brettern verschalt vor der kalten Witterung geschützt werden muss. Daher hat das Land die Planung für eine ansprechendere Gestaltung in die Hand genommen. „Wir arbeiten an einer Neugestaltung für ein harmonisches Ganzes nach stadthistorischem Vorbild“, sagt Matthias Sickert von der Staatskanzlei. Größer, offener und freundlicher soll der Bereich wirken. Im kommenden Jahr, so sieht der Zeitplan aus, beginnen die Bauarbeiten.

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Der Entwurf dazu stammt von den Landschaftsplanern des Büros Lohaus & Carl aus der List. Sie hatten sich mit ihren Ideen in einem von der Staatskanzlei ausgelobten Wettbewerb gegen fünf Konkurrenten durchgesetzt. Nach den Plänen von Lohaus & Carl wird die Fahrbahn um drei Meter auf rund sechs Meter verengt, dadurch kann auf der Straßenseite des Landesmuseums ein Fußweg angelegt werden. Kleinkronige Linden und Hecken sollen für mehr Grün sorgen. Außerdem bekommt die „Wotan“-Skulptur einen neuen Platz; zwar in der Nähe, nur eben nicht mehr vis-à-vis der Staatskanzlei. Das Vordach, das nun installiert wird, ist ebenfalls Bestandteil des Entwurfs. Teures Material soll bei der Neugestaltung nicht verwendet werden. „Das Pflaster der Straße, das aus dem Verschmälern übrig bleibt, ist sehr schön und soll wiederverwertet werden“, erläutert Landschaftsarchitekt Peter Carl.

Zu den Kosten konnte die Staatskanzlei bei der Vorstellung der Pläne im Bezirksrat Südstadt-Bult noch nichts sagen. Die Summe ließe sich erst bei einer detaillierteren Planung beziffern, meinte Petra Könnecker vom Baumanagement der Landesregierung. Auch in welcher Höhe sich die Stadt an der Umgestaltung beteiligt, sei noch nicht geklärt. „Der Erschließungsvertrag zwischen Stadt und Land wird derzeit erarbeitet“, erläuterte Stadtplanerin Hanne Lahde-Fiedler. Nach den Sommerferien sollen dem Bezirksrat Informationen zu den Gesamtkosten und eine Übersicht über die neu anzulegenden Parkplätze vor der Staatskanzlei vorgelegt werden.

von Daniela Beyer