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Süd Brückstraße ist wieder freigegeben
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15:21 03.11.2011
Von Michael Zgoll
Seit Ende Oktober dürfen die Busse Richtung Hemmingen die Brückstraße wieder befahren. Der Entwässerungsgraben ist auch bald fertig. Quelle: Zgoll
Döhren

Seit Montag dürfen die Üstra-Busse der Linie 363 und die Regiobusse der Linie 366 bereits wieder auf der frisch sanierten Brückstraße fahren, am heutigen Donnerstag wird die wichtige Verbindungsstraße zwischen Döhren und Hemmingen auch für den übrigen Verkehr geöffnet. Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil und das Hemminger Stadtoberhaupt Claus-Dieter Schacht wollen um 9.30 Uhr an der Stadtgrenze nahe dem alten Parkplatz zusammentreffen und die Trasse offiziell freigeben. Die Sperrung der Brückstraße, die von Grund auf erneuert wurde, dauerte dreieinhalb Monate. Zuvor hatte die Stadt hier Tempo 30 vorgeschrieben, weil die mit Schlaglöchern übersäte Piste nicht mehr verkehrssicher war.

Die neue Fahrbahn ist sieben Meter breit, an ihrer nordwestlichen Seite ist ein 2,50 Meter breiter Weg für Radfahrer und Fußgänger entstanden, den eine Entwässerungsmulde von der Autotrasse trennt. An den Straßenrändern hat die Stadt rund 40 Bäume gefällt, darunter viele Pappeln; die Bäume – überwiegend Eschen – will der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün zwischen diesem Herbst und dem kommenden Frühjahr ersetzen. Der Parkplatz an der Grenze zu Hemmingen ist auf ein Viertel seiner bisherigen Größe verkleinert worden, 1700 Quadratmeter werden mit neuen Eschen, Weiden und Erlen bepflanzt.

Die Instandsetzung der maroden Brückstraße hatte sich verzögert, weil auf 650 Metern eine nicht eingeplante Betonplatte gegossen werden musste; der Lehmboden hatte sich als nicht tragfähig genug für den neuen Fahrbahnaufbau erwiesen. Der Kostenrahmen von 1,4 Millionen Euro, den die Verwaltung ausgewiesen hatte, konnte trotzdem eingehalten werden. Die Fachleute hoffen nun – ebenso wie die tagtäglich pendelnden Autofahrer –, dass die sanierte Straße dem in diesem Bereich der Leinemasch immer wieder auftretenden Hochwasser möglichst lange trotzen kann und dass nicht allzu schnell neue Frostschäden zu beklagen sind.

Damit hatten die Polizisten nicht gerechnet. Als sie zu einem Mehrfamilienhaus in die Südstadt gerufen wurden, weil dort ein Betrunkener die Kellertreppe herabgestürzt war, machten sie eine außergewöhnliche Entdeckung: In einem Reisekoffer, der neben dem Verletzten stand, fanden sie 15 Kilogramm Amphetamine.

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