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Ost Zirkuspremiere auf dem Schützenplatz
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13:33 10.10.2013
Herbstrock: Die Gruppe „Bridge in Orange“ spielt für die Besucher. Quelle: Schwarzenberger
Bothfeld

Runde Zahlen waren auf dem Bothfelder Herbstmarkt am vergangenen Wochenende so etwas wie eine Spezialität: Zum 15. Mal richtete die Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute (GBK) das Familienspektakel aus; rund 150 Stände reihten sich am Sonnabend entlang der Kurze-Kamp-Straße auf und machten aus einer Flaniermeile auch eine Art Messe. Und fünf Bühnen sorgten für Begleitmusik. Tausende Bothfelder machten sich auf den Weg. GBK-Vorsitzender Hans-Jürgen Wittkopf war mit der Resonanz zufrieden. „Der Mix ist ideal; ich habe vorwiegend gute Rückmeldungen bekommen“, sagte er. Am verkaufsoffenen Sonntag, den es erstmals an einem Herbstmarktwochenende in Bothfeld gab, machten indes nur knapp zehn Gewerbetreibende mit. Wittkopf wertete aber auch diesen Tag als Erfolg, denn zusätzlich lockten 60 Kunsthandwerker und ein Jazzfestival viele Besucher an. Die GBK hatte ihr Ziel erreicht: „Wir wollen auf das Einkaufszentrum Kurze-Kamp-Straße aufmerksam machen“, sagte Wittkopf.

Am Sonnabend machte auf dem Schützenplatz vor allem die Freie Waldorfschule Bothfeld auf sich aufmerksam. Erstmals war die Zirkusgruppe „Ballance“ mit ihrem riesigen Zelt dabei. Mehrmals traten dutzende Schüler unter Anleitung von Manfred Schütz auf und holten sich viel Beifall. Zirkusdirektor Schütz ist Sportlehrer der Schule und betreut das Projekt seit 1995. „Jedes Jahr stellen wir neue Programme zusammen“, sagte er. 70 junge Künstler im Alter von neun bis 17 Jahren machen derzeit mit. Sie turnen als Affen verkleidet auf dem Trapez, bauen menschliche Pyramiden oder jonglieren mit Bällen.

Pferdewagen zuckelten gemächlich die Burgwedeler Straße entlang, an ihren Ständen mobilisierten mehrere Parteien vor dem sonntäglichen Wahlgang noch einmal das Publikum. Am Niggemannweg schickte die Bandakademie Hannover Nachwuchsmusiker auf die eigens für sie errichtete Bühne. Ein paar Schritte weiter zelebrierten die drei Musiker der schon lange etablierten Coverband „Bridge in Orange“ ihr Bühnenprogramm; Sänger Spencer Sercombe intonierte Elvis Presleys „Jailhouse Rock“.

Es ging bei vielen Akteuren aber auch um harte Fakten. Schulen, Sportvereine und Stadtteileinrichtungen warben um Ehrenamtliche oder um Aufmerksamkeit. Als Gast des Sportklubs TuS Bothfeld war der Förderverein des hessischen Feriendorfs Eisenberg dabei. Die Einrichtung gehört der Stadt. „Und wir suchen immer Freiwillige, die helfen“, sagte Petra de Buhr vom Vereinsvorstand. Die Willkommensinitiative für das Bothfelder Flüchtlingsheim am Eichenweg warb um Mitstreiter. Gut ein Dutzend feste Helfer und ein Netzwerk aus 70 Interessierten habe die Initiative bereits, sagte Wilhelm Plötz. Er ist seit dem Frühjahr dabei. Beim Herbstmarkt hätten sich viele Bürger positiv geäußert. „Es gab nur ein oder zwei kritische Stimmen.“ Am morgigen Freitag stellt die Initiative ihre Arbeit um 17 Uhr zudem im Gemeindehaus von St. Nathanael an der Einsteinstraße 45 vor.

Marcel Schwarzenberger

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