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Nord Hannoveraner Heiko Seeger vom „Härtekrug“ gewinnt 125.000 Euro
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08:27 13.09.2010
Von Sonja Fröhlich
Heiko Seeger gewinnt bei Günther Jauchs „Wer wird Millionär“ 125 000 Euro.
Heiko Seeger gewinnt bei Günther Jauchs „Wer wird Millionär“ 125 000 Euro. Quelle: RTL
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Gewinner Heiko Seeger betreibt das Lindener Traditionslokal „Härtekrug“. Seine frisch gewonnene Achtelmillion will er nun wohl in ein weiteres Lokal investieren.

Dass er überhaupt nur drei Telefonate brauchte, um für die Sendung ausgewählt zu werden, sei schon einmal großes Glück gewesen: „Normalerweise rufen die Leute dort hundertfach an, um Kandidat zu werden“, sagt er. In der Sendung zeigte Seeger Wissensstärke – kein Wunder, an der Theke lässt sich bekanntlich viel aufschnappen. Zwölf Fragen konnte der 37-Jährige beantworten und hatte bis zur 125 000-Euro-Frage sogar noch zwei Joker übrig, und Jauch bescheinigte ihm: „Wenn man bei Ihnen ein bisschen Feuer unter dem Hintern macht, machen Sie das ganz clever.“ Doch dann, bei der drittletzten Frage, musste der hannoversche Wirt passen. Was man unter dem Begriff „Windflüchter“ versteht, wusste er nicht und zog den Publikumsjoker. Mehrere Zuschauer meldeten sich, Seeger wählte einen Mann im roten Pullover, der sich als Horst aus Hannover vorstellte. Der Ingenieur im Ruhestand erklärte, dass es sich bei der Antwort um Bäume handelt, die an der Küste wegen des Windes schief wachsen. Seeger vertraute dem Hannoveraner – er tat gut daran.

Es hätte noch mehr Geld werden können, bei der vorletzten Frage ging es um eine halbe Million Euro. Doch ob Mozarts Witwe Constanze nun den Nobelpreis gewonnen hatte oder für ein Foto Modell stand, wusste auch der pensionierte Arzt und Freund klassischer Musik nicht, den Seeger als Telefonjoker anrief. Zwischendurch erzählte der Gastronom, dass Freunde von Fußball, Schnitzel und Currywurst („also alle“) in seinen „Härtekrug“ kommen und ihm seine Freundin nicht zu nah kommen darf, wenn sie Leberwurst gegessen hat. Was er mit dem Geld anfangen will? Vielleicht ein neues Lokal. Am besten ein Café, dann aber ein kinderfreundliches, sagte Seeger. Schließlich sei er im Juni Vater geworden und könne nun abends nicht mehr so viel arbeiten.

Horst aus Hannover sagte, er kenne Seegers „Härtekrug“ nicht. Aber vielleicht holt er einen Besuch nach. Horst und Heiko hätten etwas zu feiern. Denn wie Moderator Jauch sagte: „Die Connection aus Hannover hat super funktioniert.“