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Sportmix Verfolger greifen Spitze an - FSV schöpft Hoffnung
Sportbuzzer Sportmix Verfolger greifen Spitze an - FSV schöpft Hoffnung
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15:50 21.02.2010
FC Energie Cottbus - SC Paderborn 07: Energies Jiayi Shao (l.) und Paderborns Daniel Brückner kämpfen bei dichtem Schneetreiben um den Ball. Quelle: dpa
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Unmittelbar dahinter rangiert Fortuna Düsseldorf, das Schlusslicht Rot-Weiss Ahlen beim 4:0 eine Lehrstunde erteilte. Im Abstiegskampf gelang dem FSV Frankfurt durch das 2:1 über den Karlsruher SC der Sprung auf den Relegationsplatz. Dank des zehnten Saisontreffers von Torjäger Sami Allagui schob sich die SpVgg Greuther Fürth mit dem 1:0 bei Rot-Weiß Oberhausen auf Rang zehn.

Energie Cottbus musste durch die 1:2-Heimniederlage am Sonntag gegen den SC Paderborn einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Ein einziger Sieg aus den jüngsten sechs Partien karikiert die Aufstiegs- Ambitionen der Lausitzer, die sie jüngst mehrfach geäußert hatten. Umgekehrt sind die Voraussetzungen bei Aufsteiger Düsseldorf: Die Rheinländer haben die „magische“ 40-Punkte-Marke endlich geknackt, womit nun verbrieft ist, was lange klar war: „Wir haben mit dem Abstieg amtlich nichts mehr zu tun. Ab sofort gucken wir nach oben“, sagte Torwart Michael Ratajczak.

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„Wir können uns neue Ziele setzen. Natürlich muss man jetzt alles versuchen, um am Ende auf dem Relegationsplatz zu landen“, betonte Stürmer Martin Harnik. Mit dem 4:0 vom Freitag gegen die in der Rückrunde gar nicht so schwachen Ahlener heimsten die Fortunen bereits den achten Heimsieg in Serie ein - und dürfen als Vierter weiter von der Bundesliga träumen. Allerdings fehlen noch vier Zähler auf den Relegationsplatz, den weiterhin Augsburg innehat. Beim Kellerkind aus Rostock taten sich die Schwaben am Samstag ohne ihren Torjäger Michael Thurk (Magenprobleme) zwar unerwartet schwer, am Ende aber reichte Nando Rafaels goldener Treffer zumindest zu drei Punkten. Im Falle einer Niederlage des FC St. Pauli im Spitzenspiel am Montagabend beim Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern wäre sogar der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz nur noch minimal.

„Der Betze wird beben“, kündigte FCK-Torwart Tobias Sippel an. Und das wohl vor ausverkauftem Haus im Fritz-Walter-Stadion: 43 000 Zuschauer werden erwartet. „Für solche Spiele wird man Profi“, sagte Lauterns Offensivkraft Sidney Sam. Auch Paulis Trainer Holger Stanislawski hat hohe Erwartungen: „Vom ganzen Drumherum kann sich die Partie sicher mit dem einen oder anderen Bundesligaspiel messen.“

Ganz andere Sorgen hat Hansa Rostock: Die Mannen von der Ostsee warten nun schon seit Dezember 2009 auf einen Sieg und rutschen durch das 0:1 gegen Augsburg weiter in den Schlamassel. „Ich bin maßlos verärgert, dass wir durch einen blöden Ballverlust ein Tor kassieren und dieses Spiel verlieren“, bilanzierte Trainer Andreas Zachhuber. Ein bisschen nach oben schielen darf der MSV Duisburg. Nach dem 2:1 bei Arminia Bielefeld habe man wieder eine „realistische Chance“ auf den Relegationsrang, sagte Trainer Milan Sasic. Die Ostwestfalen stehen als Tabellenfünfter zwar nach wie vor zwei Zähler vor Duisburg - die Stimmung aber ist im Keller: Erstmals waren deutlich vernehmbare „Gerstner raus“-Rufe in der Schüco-Arena zu hören. Obendrein kam eine Menge Pech: Elf Minuten vor Schluss entschied ein unglückliches Eigentor von Arminias Arne Feick die Partie.

dpa

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21.02.2010
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