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Sportmix Schumacher erwartet weitere Niederlagen
Sportbuzzer Sportmix Schumacher erwartet weitere Niederlagen
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14:39 29.07.2010
Michael Schumacher am Hockenheimring. Quelle: afp/25.07.2010
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Nach Optimismus klingt das nicht, was Rekordweltmeister Michael Schumacher von sich gibt.„Mit unserem Paket können wir nicht um die Spitze mitfahren“, sagte der Mercedes-Pilot am Donnerstag nahe Budapest.

Der 41-Jährige sieht die verbleibenden acht Saisonrennen daher als Chance, den erneuten Angriff auf seinen achten WM-Titel im kommenden Jahr vorzubereiten. „Wir müssen uns darauf konzentrieren, das Auto so hinzubekommen, dass wir in der Zukunft das erreichen, was wir dieses Jahr nicht schaffen“, meinte Schumacher.

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Der siebenmalige Champion liegt vor dem Großen Preis von Ungarn am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) mit 38 Punkten abgeschlagen auf Rang neun der Gesamtwertung. Spitzenreiter ist McLaren-Fahrer Lewis Hamilton mit 157 Zählern. Als Ursache für sein bislang ernüchterndes Comeback sieht Schumacher vor allem die Probleme mit dem Silberpfeil. Von Saisonbeginn an sei die Basis des Autos nicht stark genug gewesen, erklärte der Kerpener. Zudem funktionierten zu oft die technischen Neuentwicklungen nicht wie gewünscht.

Dies hätte sich auch am vergangenen Wochenende bei der Heimpleite in Hockenheim gezeigt, als Schumacher nach guten Trainingseindrücken im Rennen überrundet worden war. „Wir probieren in Ungarn, die Updates von Hockenheim so zum Arbeiten zu bekommen, wie es geplant war“, erklärte Schumacher.

Auch Teamgefährte Nico Rosberg hat wegen der Sorgen mit dem Auto fast alle Chancen im WM-Rennen eingebüßt. Mit 94 Punkten ist er Gesamtsechster, 63 Zähler hinter Hamilton. „Das Team macht einen guten Job, aber wir müssen mehr Speed aus dem Auto herausholen“, befand Teamchef Ross Brawn.

Rosberg hat sich trotz aller Schwierigkeiten einiges für das letzte Rennen vor der kurzen Sommerpause vorgenommen. „Im letzten Jahr wurde ich auf dem Hungaroring Vierter. Es wäre schön, auch diesmal wieder näher zur Spitze zu kommen“, meinte der Wiesbadener.

dpa