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Sportmix Riesige Aufstiegsparty auf dem Kiez von St. Pauli
Sportbuzzer Sportmix Riesige Aufstiegsparty auf dem Kiez von St. Pauli
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08:03 10.05.2010
Braun-weiß ist die Reeperbahn: St. Pauli feiert sich und den Aufstieg der Mannschaft. Quelle: dpa
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„Es ist ein geiles Gefühl, ein geiler Abend. Es ist die größte Party, die wir je auf der Reeperbahn gefeiert haben“, kommentierte St. Paulis Präsident Corny Littmann am Sonntagabend die Party auf dem Kiez. Wenige Stunden zuvor hatte sein Team trotz der 1:2 (1:1)-Heimniederlage gegen den SC Paderborn die Rückkehr ins Oberhaus perfekt gemacht.

Am Abend feierte die Mannschaft gemeinsam mit ihren Anhängern auf der Amüsiermeile Reeperbahn. Zunächst ging es per Doppeldeckerbus zum Spielbudenplatz, wo 20 000 Fans beim Public Viewing waren. Danach präsentierten sich die Aufstiegshelden um 20.15 Uhr auf dem Balkon des Theaters „Schmidt’s Tivoli“ ihren Anhängern. „Das ist atemberaubend. Da kriegt man Gänsehaut“, sagte Mittelfeldspieler Fabian Boll zu der Party in braun-weiß. Laut Polizeiangaben gab es bis in die Abendstunden keine besonderen Vorfälle.

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Schon im Stadion hatte es für die St.-Pauli-Profis kein Halten mehr gegeben. Nach Schlusspfiff tanzten sie Polonaise und schütteten ihren Trainer Holger Stanislawski mit einer Bierdusche regelrecht zu Boden. „Wir rocken die Bundesliga“, versprachen sie ihren Fans auf einem Transparent.

Vor 19 901 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion war mal wieder Angreifer Marius Ebbers (19. Minute) mit seinem 20. Saisontor für die Hamburger erfolgreich. Die Paderborner Treffer durch Daniel Brückner (45.) und Nejmeddin Daghfous (81.) konnten die hanseatische Party rund um den fünften Bundesliga-Aufstieg überhaupt nicht beeinträchtigen. „Wir feiern durch bis kurz vor Trainingsstart“, gab Ralph Gunesch als Losung aus.

ass das mit 72 Treffern torgefährlichste Team der Liga dem 1. FC Kaiserslautern die Meisterschale überlassen musste, störte im Lager der Braun-Weißen niemanden wirklich. Typisch St. Pauli, dass sogar dies humorvoll aufgenommen und ironisch umgesetzt wurde. „Schade, dass es mit der Schale nicht geklappt hat, aber es gibt ja noch ein nächstes Jahr“, rief Fabian Boll den euphorisierten Fans zu.

dpa