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Sportmix Hannover Süd gewinnt beim Wettkampf der Bezirke
Sportbuzzer Sportmix Hannover Süd gewinnt beim Wettkampf der Bezirke
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13:25 30.10.2010
Christin Tidow bot auf Lascardo trotz Trainingsrückstands eine beachtliche Leistung im Hermann-Schridde-Gedächtnispreis.
Christin Tidow bot auf Lascardo trotz Trainingsrückstands eine beachtliche Leistung im Hermann-Schridde-Gedächtnispreis. Quelle: Florian Petrow
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Was beim Hermann-Schridde-Gedächtnispreis einfach nicht klappen wollte, holten andere Lokalmatadore nach: Die Mannschaft Hannover Süd, vorgestellt von Klaus Kiesel (Mellendorf), zeigte sich beim Wettkampf der Bezirksverbände nervenstark und gewann schließlich die nationale Springprüfung der Klasse M. Dafür gab es donnernden Applaus der 6500 Zuschauer.

Zu Recht. Peter Korn Finke (RV Hubertus Schloß Ricklingen) mit Calistra, Imke Harms (TG Poggenhagen) mit Adlanteur, Pawel Jurkowski (RV Brelinger Berg) mit Sundari und Louis Philipp Muhle (RV St. Georg Burgdorf) mit Bea siegten zwar knapp, aber doch souverän vor Oldenburg, Lüneburg und dem knapp am 3. Platz vorbeigeschrammten Team von Hannover Nord mit Dieter Smitz (TG Schaumburg) mit Landlady, Peter Baust (RZFV Stadthagen) mit Geometer, Thorsten Röhr (RV Landesbergen) mit Gameboy und Manuela Lachnit (RSV Nienburg) mit Cashmir.

Wenige Stunden vorher beim Schridde-Preis waren die Starter aus der Region vor 6000 Besuchern dagegen weitgehend chancenlos geblieben. Neidlos mussten sie den Erfolg von Sven Kruse (Zeven) auf Cheyenne anerkennen, der damit seinen Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigte. Christin Tidow (RF Stall Tidow/Boitzum) war als Fünfte die Beste der Lokalmatadoren nach einer dennoch starken Vorstellung (Wertnote 7,6). Die 19-Jährige war auch nicht enttäuscht, sondern zufrieden, und sie strahlte. Schließlich hatte sie in jüngster Zeit mit ihrem Lescardo nur wenig trainieren können, da sie nach bestandenem Abitur gerade den Grundwehrdienst in Nienburg absolviert, am 1. Dezember beginnt dann ihr Dienst in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf. „Damit geht ein Traum für mich in Erfüllung“, sagte Tidow. Dann steht nämlich die Reiterei für sie auch beruflich im Mittelpunkt. Dass sie davon eine Menge versteht, bestätigten auch die Wertungsrichter. „Sie hat schon eine große Routine und war sicher in allen Distanzen“, hieß es im Urteil von Klaus Oetjen und Hans Wallmeier.

Gar nicht gut lief es hingegen für Joline Braun (RFV Wunstorf) mit Peggy Sue und Janina Schwolow (RFV Brelinger Berg) mit Courage; sie wurden nicht platziert. Bezirkstrainerin Imke Harms war dennoch mit „allen sehr zufrieden. In diesem ungewohnten Rahmen spielen die Nerven natürlich eine große Rolle“, sagte sie.

Harms selbst zeigte wenig später im Bezirksteam, wie wichtig Routine ist. Und landete am Ende ganz vorn.

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