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Sportmix Hamburger SV fegt Köln mit 6:2 vom Platz
Sportbuzzer Sportmix Hamburger SV fegt Köln mit 6:2 vom Platz
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19:05 19.03.2011
Matchwinner Petric (links) mit Zé Roberto.
Matchwinner Petric (links) mit Zé Roberto. Quelle: dpa
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Überragender Spieler war Mladen Petric mit drei Treffern (12., 38., 44.). Änis Ben-Hatira (32.), Gojko Kacar (52.) und Zé Roberto (62.) steuerten vor 57 000 Zuschauern die weiteren Tore bei. Mato Jajalo (50.) und Lukas Podolski (62.) mit seinem zwölften Saisontor betrieben für Köln nur Ergebniskosmetik. Eine Woche nach dem 0:6-Debakel bei Bayern München versöhnten die Hanseaten auch ihre Fans.

Vor der Partie wurde Mittelfeldspieler Zé Roberto für seinen 330. Bundesliga-Einsatz geehrt. Der 36-Jährige zog mit Sergej Barbarez gleich, der bisher allein die Liste der meisten Ausländer-Einsätze anführte. Wie von Oenning angekündigt, lief viel über den Brasilianer, der ins offensive Mittelfeld vorgerückt war.

In dem für ihn wichtigen Spiel kam er sogar zum Torerfolg, als Petric von Kevin Pezzoni gefoult wurde und Zé Roberto den Elfmeter cool verwandelte. Besonders dem oft aussortierten Eljero Elia und Petric war anzumerken, dass der Trainerwechsel von Armin Veh zu Oenning sie motiviert hatte.

Petric staubte mit seinem neunten Treffer zur Führung ab, als Michael Rensing einen Schuss von Ben-Hatira nur abklatschen konnte. Gefährlich war auch ein gefühlvoller Kopfball des Kroaten (25.), der aber über das Gehäuse flog. Das verdiente 2:0 gelang per Lupfer dem schnellen Ben-Hatira, der auf dem rechten Flügel ein hervorragendes Spiel aufzog und die Fehler der Kölner ein ums andere Mal ausnutzte. So bediente er in der 35. Minute Ruud van Nistelrooy, der die hochkarätige Chance vergab. Oenning hatte nach den Niederländer nach einem längeren Gespräch von der „Strafbank“ in die Startelf geholt.

Zwar blieb er ohne Torerfolg, seine Vorlage zum 3:0 für Petric war aber sehenswert. Torwart Frank Rost hatte den Treffer mit einem weiten Abschlag auf van Nistelrooy eingeleitet. Der Stürmerstar sah allerdings die fünfte Gelbe Karte und fehlt dem HSV nach der Länderspielpause bei der nächsten Partie in Hoffenheim. Zum 4:0 und Saisontreffer Nummer elf bediente Elia den emsigen Petric, der das Publikum zu Ovationen animierte. Auch Kacars Kopfball zum 5:1 war clever, entstand aber wieder aus kapitalen Abwehrfehlern.

Nach der Pause verzeichnete Köln die erste Chance durch Martin Lanig (48.), der aber Rost nach Pass von Jajalo nicht überwinden konnte. Der erste Gegentreffer gelang Jajalo, doch auch als Podolski (62.) nachlegte, hatten die mitgereisten 3000 Kölner Fans die Hoffnung längst aufgegeben. Zu dominant waren die Hausherren, die noch etliche weitere Möglichkeiten vergaben.

dpa