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Sportmix Entscheidung in der Nachspielzeit
Sportbuzzer Sportmix Entscheidung in der Nachspielzeit
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11:16 06.04.2009
Quelle: Florian Petrow
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Von Tim Burchardt
Düsseldorf. Siebte Minute der Verlängerung: Rudelbildung vor dem Scorpions-Tor, Düsselsdorfs Bester Brandon Reid schiebt die Scheibe zu Adam Courchaine, der stochert den Puck ins Netz – 4:3.

Düsseldorf hat sich ins entscheidende fünfte Halbfinalspiel morgen (19 Uhr) gerettet. Für Scorpions-Torwart Dimitri Pätzold „ein dummes Tor“. Für ihn war es ein „Missverständnis. Ich wollte die Seite zumachen, da hat ein Spieler von uns die Scheibe weggeschoben.“

Scorpions-Trainer Hans Zach hatte seine Jungs beschworen, „genauso konzentriert“ wie beim 6:3 am Donnerstag zu spielen. „Sonst gleicht Düsseldorf in der Serie aus“, prophezeite der 60-Jährige, „und passt auf die Konter auf.“ Zumindest im ersten Drittel schienen die Scorpions die Warnung vergessen zu haben. Schon nach drei Minuten setzte es in Überzahl einen Konter. Shane Joseph schob im zweiten Versuch ein. Und wenn Pätzold nicht wieder einen überragenden Tag erwischt hätte, die Scorpions hätten 60 Sekunden später das 0:2 kassiert. Fehler von Adam Mitchell, Konter durch Patrick Reimer – Pätzold pflückte sich den Puck. Mitchell danach erfolgreicher – 1:1 (9.).

Kurios der erneute Rückstand. Ryan Ramsey drischt auf Patrick Köppchen ein, Schiri Rick Looker übersieht das, und Düsseldorf trifft durch Ryan Caldwell (12.) zur Führung. Kein Mittel fand Hannover gegen Reid, der alle vier DEG-Tore auflegte – auch das 3:1 durch Adam Courchaine (15.).

Parallele zum ersten Spiel in Düsseldorf: Die Gäste lagen erneut mit zwei Treffern hinten, und wieder zauberten die Scorpions ein starkes zweites Drittel aufs Eis – mit dem Ausgleich durch die Tore von Martin Hlinka (25.) und Sachar Blank im Alleingang (27.) in nur 120 Sekunden. Jamie Storr im DEG-Tor griff bei beiden Treffern daneben. Nach der Schwächephase war die DEG wieder konterstark, doch Daniel Kreutzer (43.) scheiterte an Pätzold, und Reimer (46.) vergeigte frei vorm Tor. Überhaupt hielt Pätzold die Gäste im Spiel und rettete sie in die Verlängerung – zu mehr reichte es nicht.

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