Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Sportmix Burgdorf verliert gegen Magdeburg
Sportbuzzer Sportmix Burgdorf verliert gegen Magdeburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:16 18.04.2012
Hängende Köpfe: Burgdorfs Spieler nach der Niederlage gegen Magdeburg.
Hängende Köpfe: Burgdorfs Spieler nach der Niederlage gegen Magdeburg. Quelle: Petrow
Anzeige
Hannover

Burgdorf verharrt im Elendsviertel der Tabelle: Die TSV hat zwar durch den sensationellen Sieg des Absteigers Eintracht Hildesheim beim Bergischen HC (29:28) unerwartete Hilfe bekommen, am Sonnabend (20.15 Uhr) ist aber ein Erfolg beim Vorletzten Hüttenberg dringend erforderlich – sonst mischen die Hüttenberger im Abstiegsgerangel ernsthaft mit. Das erkannte auch Außenspieler Torge Johannsen: „Wir brauchen dringend noch zwei Siege! Der Bergische HC und auch Hüttenberg sind noch dran. Da müssen wir höllisch aufpassen.“ Geschäftsführer Benjamin Chatton war bedient: „Am Kreis konnten wir kaum Akzente setzen. Auch die Abwehr war schwach.“

Immerhin schien Burgdorfs Rückraumproblem nach den 18 torlosen Gruselminuten in Wetzlar gestern in der ersten Hälfte halbwegs behoben. Im zweiten Abschnitt gabs nun gegen Magdeburg aber einen Rückfall mit mageren acht Toren. Der Sturm nur noch ein laues Lüftchen, oder wie Trainer Christopher Nordmeyer befand: „In der zweiten Hälfte hat sich die Quote dramatisch verschlechtert.“ Nachdem zunächst die Anzeigetafel den Dienst verweigert hatte, war der nächste Ausfall schmerzhafter: Lars Lehnhoff war nach seinem Ausgleich zum 4:4 (9.) mit Magdeburgs Torwart Gerrie Eijlers zusammengerasselt. Der Linksaußen musste mit gebrochenem Nasenbein bis zur 21. Minute behandelt werden. „Lars hatte wegen des starken Blutverlustes Kreislaufprobleme“, so Nordmeyer. Hannes Jon Jonsson übernahm auf Linksaußen, Morten Olsen durfte auf der Mittelposition ran.

Burgdorf hielt die Magdeburger trotz der Ausfälle von Aivis Jurdzs und Mario Clößner zunächst auf Schlagdistanz. Erst direkt nach dem Wechsel genehmigte sich die TSV eine sechsminütige Auszeit und den Gästen einen 17:14-Vorsprung. Burgdorf hielt zwar dagegen und kämpfte sich durch Olsen auf 17:18 (42.) heran, doch wegen der wiederholten Probleme im Rückraum hatte Magdeburg leichtes Spiel. Spätestens nach dem 20:25 (54.) hatte Burgdorf an diesem Nachmittag nichts mehr zu bestellen.

Tim Burchardt