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Sportmix Basketballer des FC Bayern München gewinnen gegen den USC Heidelberg
Sportbuzzer Sportmix Basketballer des FC Bayern München gewinnen gegen den USC Heidelberg
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11:37 26.09.2010
Die Zweitliga-Basketballer des FC Bayern München gewannen gegen den USC Heidelberg mit 97:69.
Die Zweitliga-Basketballer des FC Bayern München gewannen gegen den USC Heidelberg mit 97:69. Quelle: dpa
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„Kapuzenmann“ Schweinsteiger applaudierte begeistert, die Spieler ließen sich auf der Tribüne feiern - nur die schwere Verletzung von Steffen Hamann trübte die Stimmung: Die Zweitliga-Basketballer des FC Bayern München haben ihre „Mission Aufstieg“ mit einem nie gefährdeten 97:69-Sieg über den USC Heidelberg begonnen und in der Isar-Metropole erste Werbung für den Sport mit dem orangenfarbenen Leder gemacht.

„Die Superstimmung in der Halle und die ganze Show Drumherum haben mir wahnsinnig gut gefallen. Ich werde auf alle Fälle wiederkommen“, versprach Schweinsteiger, der nach der 1:2-Niederlage der Fußballer am Nachmittag gegen den FSV Mainz 05 zumindest einen Bayern-Sieg bejubeln durfte.

Der Fußball-Nationalspieler verfolgte die Partie in dem zu einer Basketball-Halle umfunktionierte Olympia-Eisstadion von einem Premium-Sitz direkt am Spielfeldrand. Um nicht zu viel Rummel um seine Person aufkommen zu lassen, trug Schweinsteiger das gesamte Spiel eine Kapuze auf dem Kopf - wohl auch, um nicht ständig auf die Niederlage kurz zuvor angesprochen zu werden.

Von solch einem Rückschlag waren die Basketballer vor rund 2500 Zuschauern weit entfernt. Die Gäste aus Heidelberg konnten nur in den ersten 18 Minuten mithalten (37:36), danach war die Münchner Überlegenheit überwältigend. Bester Korbschütze war US-Spielmacher John Wallace (23 Punkte). Hamann und Demond Greene kamen auf 15 beziehungsweise sechs Zähler.

Für Nationalspieler Hamann endete sein erster Einsatz im Bayern- Trikot allerdings mit einem Schock. Der 29-Jährige bekam in der 32. Minute einem Schlag auf den rechten Fuß und humpelte aus der Halle. Am Sonntagmorgen folgte nach Untersuchungen im Klinikum rechts der Isar die niederschmetternde Diagnose. Der Spielmacher hat sich den rechten Mittelfuß gebrochen und fällt bis Ende November aus.

Auch ohne Hamann soll die Rekordjagd der mit zahlreichen Stars verstärkten Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann aber weitergehen. Als erst vierte Mannschaft nach den Telekom Baskets Bonn (Saison 1995/96), den Artland Dragons (2002/03) und den Paderborn Baskets (2005/06) wollen die Münchner ungeschlagen in die Bundesliga durchmarschieren.

Bauermann sprach nach dem ersten Schritt von einem gelungenen Basketball-Abend: „Die Stimmung in der Halle war sensationell, es war regelrecht ein Tollhaus“, sagte der Bundestrainer, der in Doppelfunktion auch die Bayern trainiert. Sportlich trat Bauermann jedoch auf die Euphoriebremse: „Mit einem dominanten Spiel steigt man nicht auf, sondern mit 30.“

dpa