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Sportlerwahl Radfahrerin Wiebke Rodieck
Sportbuzzer Sportlerwahl Radfahrerin Wiebke Rodieck
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19:11 28.11.2017
Gut drauf: Es war ein erfolgreiches Jahr für Radfahrerin Wiebke Rodieck von Blau-Gelb Langenhagen. Quelle: Behrens
Hannover

Was war Ihr Höhepunkt 2017?

Es gab mehrere, aber ein Highlight war sicherlich die EM. Da bin ich für die deutsche U23 an den Start gegangen.Dieses Feeling, mal bei einer Europameisterschaft zu fahren, ist einfach ein tolles Gefühl.

Gab es auch negative Erlebnisse in diesem Jahr?

Es war zwar ärgerlich, dass ich das Bundesliga-Führungstrikot im letzten Rennen verloren habe, aber da würde ich nicht sagen, dass das ein Misserfolg war. Ich habe mich gefreut, dass ich überhaupt Zweite geworden bin.

Wie läuft das eigentlich ab in der Bundesliga?

Das ist ganz unterschiedlich. Letztes Jahr waren es acht Rennen. Manchmal ist es an zwei Tagen hintereinander, manchmal an einem. Die Rennen sind im ganzen Land, zum Beispiel in Cottbus, Würzburg oder in der Nähe von Ingolstadt. Sie sind zwischen 90 und 110 Kilometern lang. Ansonsten gibt es auch Trikots für die Gesamtführende, Sprint- und Bergwertung.

Und haben Sie eine Lieblingsdistanz?

Es kommt immer auf den Kurs an. Eine bestimmte Lieblingsdistanz habe ich da nicht. Grundsätzlich fahre ich lange Rennen. Es gibt Rennen in Weinbergen, da kommen einem 80 wie 150 Kilometer vor. Das gibt es aber auch andersrum. Besonders gerne fahre ich in Belgien, weil es da eine viel größere Konkurrenz gibt und der Radsport dort auch viel populärer ist als hier – die Stimmung bei den Rennen ist auch immer toll.

Wie sind Sie überhaupt zum Radfahren gekommen?

Ich mache das seit gut zehn Jahren. Dazu gekommen bin ich durch meine Vater, der mir einen Zeitungsartikel von meinem jetzigen Verein RC Blau-Gelb gezeigt hat. Dann sind wir da hingefahren. Es war damals eine tolle Jugendgruppe. Ich bin einfach immer dabei geblieben.

Welche Rolle spielt Ihre Zwillingsschwester Inga in Ihrem sportlichen Leben?

Eine unheimlich große Rolle, weil wir auch immer zusammen trainieren und zu den Rennen fahren. Ich wäre nicht so stark, wenn ich sie nicht hätte. Vor allem das gemeinsame Training zieht einen einfach.

Wie oft trainieren Sie?

Sechsmal pro Woche. Wir haben da schon einen Trainingsplan, müssen aber auch schauen, wie wir das mit der Uni unter einen Hut bekommen können.

Was studieren Sie denn?

Ich bin im fünften Semester und mache Humanmedizin an der MHH.

Welche Ziele haben Sie fürs kommende Jahr?

Ich habe kein konkretes Ziel. Es wäre schon toll, wenn es wieder so gut läuft wie 2017 und ich das auch wieder so gut unter einen Hut bekomme mit meinem Studium.

Haben Sie ein Fernziel – Olympia vielleicht?

Natürlich würde ich nicht Nein sagen zu Olympia, aber ich glaube, das liegt außerhalb meiner Möglichkeiten. Da gibt es schon noch einige, die in Deutschland noch deutlich schneller fahren als ich. Wenn ich noch mal bei einer EM starten würde, wäre das schon toll.

Von Timo Gilgen

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