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Sportlerwahl Eishockey-Team der Scorpions
Sportbuzzer Sportlerwahl Eishockey-Team der Scorpions
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20:30 29.11.2017
Stehen eng zusammen: Die Hannover Scorpions freuen sich über einen Treffer. Sie sind Oberliga-Vierter – und träumen vom Aufstieg. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

War war Ihr sportlicher Höhepunkt 2017?

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Sportliche Highlights waren eigentlich nicht genug da, als dass man sagen kann, es lohnt sich, schon darauf stolz zu sein. Wir haben eine wichtige Play-off-Serie gegen die Indians verloren. Das wäre ein Highlight gewesen. Ohne diesen Sieg war die Saison einfach nicht befriedigend.

Wie bewerten Sie rückblickend die Fusion der Scorpions?

Das war hervorragend. Wir waren ein durchschnittliches Team, die andere Scorpions-Mannschaft war ein schwächeres Team in der Liga. Wir sind jetzt in der Tabelle oben mit dabei, und wir stehen dort zu Recht. Da werden wir auch am Ende der Saison stehen und hoffentlich noch den Abstand auf die ersten beiden etwas verkürzen.

Wie bewerten Sie das Zuschauerinteresse am neuen Team?

Ich denke, dass die 1100 Leute, die momentan kommen, noch nicht das Ende sind. Jetzt kommen wir erst in die eishockeygeile Zeit, der De­zember kommt, die Derbys. Da können wir sicherlich noch mal ein paar zusätzliche Zuschauer akquirieren.

Gab es zu Beginn auch Schwierigkeiten als Folge der Fusion?

Mir sind keine aufgefallen. Was natürlich für manche Spieler schade war, dass einige keine Verträge mehr bekommen haben. Aber so ist halt das Business, wenn man sagt: Ziel ist eigentlich die DEL 2. Dann werden auch vielleicht einige Spieler, die im jetzigen Kader stehen, nicht mehr dabei sein.

Das Ziel Aufstieg gilt also bereits für diese Saison?

Ich spreche nicht für das Management, aber mein Ziel ist ganz klar auch in diesem Jahr schon der Aufstieg. Und damit stehe ich auch nicht alleine da. Das ist absolut Konsens in der Mannschaft. Unser Ziel ist die Meisterschaft.

Und welche Teams sind die größten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg?

Ganz klar Tilburg und Leipzig – die sind das Maß der Liga. Die geben gerade das Tempo vor. Das merkt man auch in den Spielen gegen die, das ist ein ganz anderes Tempo.

Was zeichnet Ihr Team aus?

Wir haben einen starken Torwart, geballte Offensivpower, und wir haben auch ein paar toughe Jungs dabei. Also eine Mischung aus Technik und einer gesunden Härte.

Worin muss sich Ihr Team noch verbessern?

Wir müssen vor allem anfangen, taktisch disziplinierter zu spielen. Einfach nur mit unserer Qualität zu spielen – das klappt vielleicht gegen die meisten Teams, aber gerade gegen die Topgegner müssen wir mehr über die taktische Disziplin kommen.

Wie wichtig ist Ihnen dabei, dass Sie in der Scorer-Liste ganz oben stehen?

Das ist natürlich schön, weil man sieht, dass man offensiv ligaweit gut kreiert. Es macht aber nur Spaß, wenn es zusammen mit dem Tabellenplatz passt. Das ist nur eine Belohnung, wenn man oben steht, weil man sieht, dass man als Team funktioniert.

Wie wichtig ist es für Sie, am Ende vor den Indians zu stehen und die direkten Duelle zu gewinnen?

Das oberste Ziel ist, dass wir Meister werden. Das bedeutet, dass die natürlich auch hinter uns sind. Rational betrachtet sind das auch nur drei Punkte. Aber wir sind in der gleichen Stadt, und die haben uns sehr deutlich in den Play-offs die Grenzen aufgezeigt. Alleine wegen der Geschichte zwischen den Vereinen und den Fans kann man das nicht als normales Spiel bezeichnen. Das Knistern drum herum überträgt sich auch aufs Eis.

Von Timo Gilgen

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