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Sportler des Jahres 2018 Ziel von Hannover 78 soll das Endspiel sein
Sportbuzzer Sportler des Jahres 2018 Ziel von Hannover 78 soll das Endspiel sein
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10:59 03.01.2019
Das Rugby-Team von Hannover 78 ist Norddeutscher Meister. Quelle: Florian Petrow

Christopher Kopp, Kapitän des Rugby-Bundesligisten Hannover 78, spricht über ein starkes Jahr 2018 des Nordmeisters und über Sorgen im Nachwuchsbereich.

Eine einzige Bundesliga-Niederlage hat 78 in dieser Saison kassiert, beim Berliner RC. Wie konnte das passieren?

Wir hatten damit jedenfalls nicht gerechnet. Das hat aber einige auf den Boden der Tatsachen geholt und uns als Team stärker zusammengebracht.

Vergangene Saison gab es keine Pleite, 78 ist zur Nordmeisterschaft marschiert.

Ja, wir haben damit eine Durststrecke überwunden, waren ja sogar in der Stadt auf Platz zwei zurückgefallen. Nun sind wir da, wo wir hinwollen.

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Was sind die Gründe für den Erfolg?

Wir haben auf allen Positionen einen megageilen Konkurrenzkampf. Keiner kann sich sicher sein, dass er spielt. Dadurch verbessern sich alle.

Das Trainergespann Benjamin Krause und Steven Bouajila hat noch mit Ihnen und etlichen anderen bei 78 gespielt. Haben es die beiden dadurch leichter?

Eher im Gegenteil, würde ich sagen. Sie müssen härter durchgreifen. Aber dafür machen sie ihre Sache prima. Sie ziehen eine gute Linie.

Mit Pascal Fischer ist ein sehr wichtiger Mann zurück im Team. Dafür ist mit Kain Rix ein Nationalspieler weg. Wie macht sich das bemerkbar?

Pascal ist nach seiner langen Verletzung wieder da, wo er vorher war. Sehr stark. Kain ist mit seinem extrem guten Laufspiel schwer zu stoppen, auf seiner Position fängt der von Germania List gewechselte Jarrod Saul das weitgehend auf. Aber wie gesagt, wir haben viele gute Leute.

Wer ist die Mannschaft des Jahres?

Mit Jan Piosik und Michel Himmer haben zwei junge Leute einen großen Sprung gemacht, Piosik schaffte es ins Nationalteam. Hat 78 viel starken Nachwuchs?

Jan kann es weit bringen, auch Michel ist ein Ausnahmetalent. Aber der Nachwuchs macht uns Sorgen, er ist unsere größte Baustelle.

Was ist das Problem?

In der Jugendarbeit bleibt extrem viel zu tun. Momentan haben wir keine eigene U18. Etwa vier Jahre müssen wir warten, dann kommen wieder starke Jahrgänge. Wir müssen den Unterbau voll bekommen, damit es kein böses Erwachen gibt.

Nach dem Rückzug von Mäzen Hans-Peter Wild gibt es im Süden einen Umbruch, etliche Profis haben den Meister Heidelberger RK verlassen. Was bedeutet das für das deutsche Rugby?

Ich denke, es tut der Bundesliga gut. Die Leistungsträger haben sich verteilt, es gibt sehr spannende Spiele auf hohem Niveau.

Kann auch 78 davon profitieren? Zuletzt war gegen die Südklubs ja stets in der Vorschlussrunde Endstation.

Ob es am Ende reicht, kann ich nicht sagen. Unser Ziel sollte aber das Erreichen des Endspiels sein. Wenn wir die Nordstaffel als Erster beenden und somit im Halbfinale Heimrecht hätten, sollten wir das schaffen können.

So wählen Sie mit!

Telefon: Wenn Sie beispielsweise für das Rugby-Team von Hannover 78 stimmen wollen, wählen Sie 0137/ 9880823 – und die Endziffer 08. Der Anruf kostet aus dem Festnetz der Telekom 50 Cent. Abweichende Preise können für Mobilfunkteilnehmer gelten.

Citipost: Kupon ausschneiden, pro Kategorie jeweils ein Kreuzchen ma­chen, auf eine Postkarte kleben und un­frankiert in einen der 320 blauen Citipost-Briefkästen werfen. Adressiert an: Neue Presse Hannover, Stiftstraße 2, 30159 Hannover.

Deutsche Post: Kupon auf eine frankierte Postkarte aufkleben und an die NP senden (Adresse oben). Wichtig: Nur Originalkupons aus der NP werden gezählt.

Interview: Stefan Dinse

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