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Sport-Regional Soltau ist kein leichtes Pflaster für den HV Barsinghausen
Sportbuzzer Sport-Regional Soltau ist kein leichtes Pflaster für den HV Barsinghausen
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08:55 10.03.2018
Schwieriges Unterfangen: Barsinghausens Torsten Lippert (Mitte) wird im Hinspiel von der Soltauer Defensive bedrängt. Quelle: Zehrfeld
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Barsinghausen

Für den HV Barsinghausen läuft es in der Männer-Verbandsliga dank der Patzer der Konkurrenz prächtig. Bei einem Erfolg beim MTV Soltau (Sonnabend, 19 Uhr) wäre ein weiterer Schritt für den Aufstieg ins niedersächsische Oberhaus getan. Eine Wiederholung des 32:14-Erfolges aus dem Hinspiel dürfte in der haftmittelfreien Soltauer Halle aber nicht nur wegen des vom HVB so geliebten Klebers schwierig werden.

Soltau tritt auswärts eher mit schwächerer Besetzung an. Zu Hause sitzen bei denen immer ein paar starke Akteure mehr auf der Bank – die Heimmannschaft sozusagen“, weiß Barsinghausens Coach Jürgen Löffler. Ein Blick auf die Begegnungen der vergangenen Wochen reicht aus, um die Aussage des Übungsleiters zu untermauern. HVB-Verfolger MTV Braunschweig und Eintracht Hildesheim fielen beim Tabellenelften gehörig auf die Nase, und der Dritte HSG Nienburg kam mit Ach und Krach zu einem 27:25-Auswärtserfolg. „Es gilt weiter, dass wir als Tabellenzweiter aufsteigen wollen“, stellt Löffler klar.

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Ein Regionsoberliga-Derby zwischen dem HV Barsinghausen II und dem TuS Empelde ist immer eine Frage der Ehre gewesen. Das Aufeinandertreffen der beiden Teams am Sonntag (18 Uhr) in der Glück-Auf-Halle könnte der Krimi vor dem Tatort werden.

„Wir werden gegen die Empelder auf jeden Fall in stärkerer Besetzung als zuletzt gegen Garbsen antreten können“, sagt HVB-Coach Benjamin Köhler, der die Scharte aus dem Hinspiel auswetzen will. In Empelde träumt man nach den jüngsten Siegen im Pokal und in der Liga vom nächsten Streich, weiß aber auch, dass die Handballgötter Schweiß für den Erfolg fordern. „Egal, wie das Hinspiel ausgegangen ist: Wir müssen knallhart trainieren und im Spiel knallhart fighten“, lässt die Mannschaft auf ihrer Webseite verlauten.

Noch kein sanftes Ruhekissen

Trotz einer beeindruckenden Serie von sechs Siegen in Folge müssen die Landesliga-Frauen des TuS Empelde auch beim MTV Großenheidorn am Sonntag (17 Uhr) weiter Gas geben. Da bei einem noch möglichen Oberliga-Abstieg der HSG Schaumburg Nord drei Absteiger aus der Landesliga erforderlich wären, sind 17:15 Punkte sechs Spieltage vor Saisonschluss noch kein sanftes Ruhekissen.

Empeldes Rückraumrechte Thea Reinkens und Kreisläuferin Alina Feckler haben sich am vergangenen Dienstag bei den Recken vorsichtshalber schon einmal informiert, wie man siegt, wenn man siegen muss. Die TuS-Akteurinnen hatten bei Radio Hannover zwei VIP-Plätze für das Pokalspiel gegen Frisch Auf Göppingen gewonnen und genossen diese „Schulungsmaßnahme“ sichtlich.

Ein vollkommen ungewohntes Gefühl wird Jürgen Löffler erleben: Für die Heimaufgabe gegen DJK BW Hildesheim (Sonntag, 16 Uhr) hat der Trainer des HV Barsinghausen alle 15 Spielerinnen zur Verfügung. „Bisher musste ich mir ja oft überlegen, wo ich noch ein paar Ersatzspielerinnen herbekomme. Sonntag wird tatsächlich eine Spielerin aussetzen müssen“, erklärt er seine Qual der Wahl. Ob ein kompletter Kader für den Tabellenletzten jedoch gegen die starken Hildesheimerinnen ausreichen wird? „Wir wollen noch mit ein paar positiven Erlebnissen aus der Saison gehen“, betont der Coach.

Die Regionsoberliga-Sieben des TuS Empelde steht am Sonntag (15 Uhr) beim Vierten MTV Großenheidorn II in der Pflicht. Eine erneute Niederlage würde die kleine noch vorhandene Hoffnung auf die Meisterschaft dann wohl endgültig begraben.

Von Jörg Zehrfeld