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Sport-Regional Machtdemonstration der Waspo-Wasserballer
Sportbuzzer Sport-Regional Machtdemonstration der Waspo-Wasserballer
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19:00 05.11.2017
Alles im Griff: Waspos Dreifach-Torschütze Tobias Preuss macht sich lang gegen Bayer Uerdingen.
Alles im Griff: Waspos Dreifach-Torschütze Tobias Preuss macht sich lang gegen Bayer Uerdingen. Quelle: Foto: Petrow
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Hannover

Es war eine Machtdemonstration, die die Bundesliga-Wasserballer von Waspo 98 da ablieferten im Stadionbad! Ein 25:2-Kantersieg gegen Uerdingen, wegen des besseren Torverhältnis auf Platz eins gestürmt. Eine echte Demontage der zuvor ungeschlagenen Gäste. „Grandios“, kommentierte Waspo-Chef Bernd Seidensticker.

Die Ansprüche sind noch einmal gestiegen bei Waspo, es wurde mächtig investiert vor der Saison, damit es endlich klappt mit dem Meistertitel. Die Bilanz bisher: drei Spiele, drei Siege. Das klare Ergebnis gegen Uerdingen überraschte Seidensticker aber trotzdem: „Das war ein munteres Toreschießen, einfach irre. Auf Dauer wäre es aber nicht gut, wenn wir immer so hoch gewinnen. Jedes Trainingsspiel hat mehr Wert.“

Wie im Trainingsspiel: Wasserball besiegen Uerdingen mit 25:2.

Die Tore für Waspo warfen: Radovic (4), Estrany (4), Tkac (4), Preuss (3), Ban (3), Brguljan (3), Real (2), Winkler, Winkelhorst.

Nach drei Spieltagen steht jetzt endgültig fest: Die Zwei-Klassen-Gesellschaft in der Wasserball-Bundesliga ist noch einmal größer geworden – mit Dauermeister Spandau, Waspo und (mit Abstrichen) dem ASC Duisburg in der Topgruppe und dem Rest deutlich dahinter. Dank des hohen Sieges liegt Hannover aktuell in der Tabelle ganz oben. „Wir wollen jedes Jahr ein bisschen stärker werden. Und wir sind definitiv stärker geworden. Das ist also kein Zufall“, sagt Seidensticker.

Schon am Mittwoch wartet ein anderes Kaliber: In der Champions League muss Waspo bei OSC Budapest ran. „Mal sehen, was geht“, sagt Trainer Karsten Seehafer.

Für die White Sharks Hannover ging in der Liga nicht viel gegen Meister Spandau. Aber der sieglose Letzte (alle drei Spiele gegen die Topteams) schlug sich tapfer und verkaufte sich teuer beim 4:11 in Berlin. Nach zwei Vierteln führten die Hausherren 7:0, dann bäumten sich die Haie aus Hannover auf. „Die letzten beiden Viertel waren top“, lobte Clubchef Jörg Deike, „da haben wir es aus einer stabilen Defensive richtig, richtig gut gemacht. Da waren wir auf Augenhöhe mit Spandau!“ Die Sharks-Tore machten Felix Struß (3) und Wolf Moog.

Von Jonas Szemkus