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Sport-Regional Jetzt wollen die SF Aligse Meister werden
Sportbuzzer Sport-Regional Jetzt wollen die SF Aligse Meister werden
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18:01 26.02.2018
Co-Trainer Christian Franz (von links) Marten Ahlborn und Steffen Barklage bejubeln den nächsten Erfolg mit den SF Aligse
Co-Trainer Christian Franz (von links) Marten Ahlborn und Steffen Barklage bejubeln den nächsten Erfolg mit den SF Aligse Quelle: Bork
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Volleyball

Auf einmal sind sie wieder ganz oben dran, die Männer der Sportfreunde Aligse. Nach dem 3:1 (25:17, 22:25, 26:24, 25:21)-Erfolg bei der VSG Ammerland und der überraschenden 1:3-Pleite von Primus SVG Lüneburg II in Aachen beträgt der Rückstand auf Rang eins der 3. Liga West nur noch einen Punkt. „Wow! Das ist schon verrückt“, sagte Sprecher Patrick Schön. „Wir wollen jetzt die letzten drei Spiele gewinnen und Meister werden.“

Am Pflichtsieg beim Tabellenletzten konnten nur noch zehn Aligser Spieler mitwirken; der Rest ist langzeitverletzt oder war – wie Patrick Pioßek und Ruben Peters – kurzfristig ausgefallen. Das Team stellte sich quasi von alleine auf. Libero Alexander Franz half als Außenangreifer aus, Stefan Urbanek trug das andersfarbige Trikot – und bekam ein Sonderlob. „Er hat in den letzten beiden Sätzen einige Bälle gekratzt“, berichtete Schön.

Nach dem verlorenen zweiten Durchgang war dies auch notwendig. Schön freute sich nach dem jüngst verlorenen Marathon-Abschnitt gegen die Aa­chener, dass sein Team diesmal das bessere Ende für sich hatte und mit 26:24 gewann. Im vierten Satz hielten die Ammerländer bis zum 8:7 aus Aligser Sicht einigermaßen Schritt, ehe die Gäste davonzogen. „So ist das oft im Volleyball; erstmal ein Ball weg, irgendwann zwei ...“, und so weiter. Schlussendlich waren es vier Zähler Abstand.

Und auf einmal kommt die Vergangenheit des früheren Zweitligisten wieder näher als gedacht. Doch es bleibt dabei – ein Aufstieg wird seitens der SFA nicht in Erwägung gezogen. Doch ein bisschen was von früher gab es dennoch im Ammerland. „Das ist alles ein bisschen von gestern da“, spöttelte Schön. „Musik, Stimmung – wie vor zehn Jahren.“

Von Ole Rottmann