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Sport-Regional Buxtehudes Handball-Coach trotz Pokal-Aus "stolz" auf Team
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10:11 05.11.2017
Buxtehudes Trainer Dirk Leun verfolgt das Spiel.
Buxtehudes Trainer Dirk Leun verfolgt das Spiel. Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv
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Buxtehude

Am Samstagabend hieß es vor 860 Zuschauern in der Halle Nord im Achtelfinale gegen den letztjährigen Finalgegner TuS Metzingen 25:26 (15:11). "Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben es versäumt, die Big Points zu machen", sagte BSV-Trainer Dirk Leun. "Wir haben auch nicht am oberen Limit gespielt. Aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen."

In der kampfbetonten Partie hatten die Gäste den Rückstand von vier Toren zur Pause schon nach wenigen Minuten egalisiert. Knapp 60 Sekunden vor dem Ende vergab Lone Fischer dann einen Siebenmeter zum möglichen Ausgleich. "Wir haben die Partie im Angriff verloren", räumte Nationalspielerin Emily Bölk ein. "Metzingen schlägt man eben nicht in einer halben Stunde, das ist ein Topteam", ergänzte die "Spielerin der Partie", die mit sieben Treffern zudem beste Schützin in ihrer Mannschaft gewesen war.

Trotz der Niederlage betonte Leun: "Es gibt keinen Grund, den Kopf nun in den Sand zu stecken. Obwohl uns zwei wichtige Spielerinnen wie Yara Nijboer und Jessica Oldenburg gefehlt haben, waren wir mit einem starken Team wie Metzingen auf Augenhöhe." Daher machte der Coach deutlich: "Das ist eine positive Entwicklung gegenüber der vergangenen Saison. Und darauf bin ich stolz. Es ist nun meine Aufgabe als Trainer, die Spielerinnen wieder aufzubauen."

dpa