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NP-Anstoß 96-Chef Kind rechnet mit einer Supersaison
Sportbuzzer NP-Anstoß 96-Chef Kind rechnet mit einer Supersaison
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21:27 22.08.2018
Eröffneten die achte Anstoß-Saison (von links): 96-Botschafter Christian Schulz, Talentscout Dieter Schatzschneider und 96-Chef Martin Kind. Quelle: Florian Petrow
Hannover

Hereinspaziert in die vollbesetzte „Nordkurve“ und in die 8. Anstoß-Saison. Der NP-Talk begann standesgemäß – der 96-Boss war da. Martin Kind erwartet alles andere als Ab­stiegskampf in der an diesem Wochenende beginnenden Bundesliga-Saison, der zweiten von 96 nach dem Wiederaufstieg. Kind rechnete gestern nicht nur vor, wie viele Millionen sein Club in den vergangenen Jahren schon in den Sand gesetzt hat („Wir haben eine negative Transferbilanz”), sondern auch, wie viele Punkte 96 nach fünf Spieltagen hat. Elf. Und diese Rechnung präsentierte der Chef: „Ich bin mutig”, sagte Kind, „den Sieg in Karlsruhe habe ich vorausgesagt, in Bremen gewinnen wir auch. Gegen Dortmund spielen wir unentschieden, in Leipzig auch. Gegen Nürnberg und Hoffenheim gewinnen wir dann wieder.” Kind glasklar: „Mit dem Abstieg werden wir nichts zu tun haben.”

Das alles soll mit einem hannoverschen Sturm gelingen, auf den Kind sehr stolz ist. Natürlich ist da Niclas Füllkrug („14 Tore abzugeben macht keinen Sinn”) und neuerdings Hendrik Weydandt. Der Große aus Groß Munzel, der vom Regionalligisten Eges­torf kam, wird demnächst befördert. „Endlich mal ein Spieler, der kein Geld gekostet hat. Wir werden mit ihm einen Profivertrag ab­schließen”, kündigte Kind an.

Im Super-Super-Sprech von Pep Guardiola lobte Kind die Seinen: „Ich habe volles Vertrauen in André Breitenreiter – ein Super-Trainer. Und die Mannschaft – eine Super-Mannschaft.” Dieter Schatzschneider pflichtete ihm bei, schränkte aber ein: „Wir haben keinen Spieler geholt, der woanders Stammspieler war. Es ist die große Kunst, solche Spieler wachzuküssen – und Breitenreiter scheint ein richtiger Knutscher zu sein.”

Hereinspaziert in die vollbesetzte Nordkurve und in die achte Anstoß-Saison. Der NP-Talk beginnt standesgemäß – 96-Chef Martin Kind diskutiert mit.

Ein 96-Liebling ist auf jeden Fall Christian Schulz, der mit langgezogenen „Schuuuulz”-Rufen in der „Nordkurve“ empfangen wurde. Der verdiente Kapitän war vor zwei Jahren von 96 unwürdig verabschiedet worden, jetzt ist er wieder da. Er spielt in der Reserve in der Regionalliga und soll die jungen Spieler führen und den Verein repräsentieren. „Er ist durch und durch Hannoveraner geworden”, lobte Kind den Ex-Bremer, „ein Sympathieträger, toll.” Kind traut den 96-Profis zu, „auf jeden Fall” besser abzuschneiden als in der vergangenen Saison. Da war es Platz 13 gewesen.

Das leidige 50+1-Thema lässt 96 allerdings auch nicht los. „Damit sind Sie immer wieder in den bundesweiten Schlagzeilen”, sagte Moderator Christoph Dannowski, „fühlen Sie sich da eigentlich wohl?” „Ja”, antwortete Kind und lachte. Aber mal im Ernst: 96 habe sich „ausreichend engagiert” für eine Ausnahmeregelung, das DFL-Präsidum habe mit seiner Ablehnung „politisch” gehandelt – „deshalb werden wir kämpfen”. Kind: „Die Regel wird fallen, die gibt es ja nur in Deutschland.”

Kämpft 96-Manager Horst Heldt, der in der vergangenen Saison zweimal gehen wollte, auch künftig an Kinds Seite? „Er leistet gute Arbeit. Und weil er gute Arbeit leistet, werden wir ihn auch nicht gehen lassen.”

Dann ist ja alles geklärt. Kann losgehen.

Von Jonas Freier

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