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Hannover Indians Indians-Pleite: „Große Hoffnungen, dass es gut ausgeht“
Sportbuzzer Hannover Indians Indians-Pleite: „Große Hoffnungen, dass es gut ausgeht“
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08:56 09.03.2013
EMPFANG BEIM TRAINING: 150 Fans kamen gestern an den Pferdeturm, obwohl gar nicht gespielt wurde. Quelle: Florian Petrow
Hannover

13 Unternehmensvertreter waren da und „signalisierten große Bereitschaft“, dem insolventen Verein zu helfen und auf einen Großteil der Gelder zu verzichten. Bereits am Donnerstag hatte rund die Hälfte aller Gläubiger ebenfalls eine Verzichtserklärung abgegeben (NP berichtete).

Bevor es morgen (19 Uhr) im vorletzten Heimspiel gegen Landshut geht, ist die nächste Station für Wroblewski heute München. Dort treffen sich die Gesellschafter der zweiten Liga sowie der Deutschen Eishockeyliga. „Ich habe mich kurzfristig entschieden, doch dort hinzufliegen“, sagt Wroblewski. Das Ziel der Tagung ist für ihn klar: „Ich hoffe, dass sich die DEL und die zweite Liga langsam annähern, damit was Vernünftiges herauskommt“, sagt der Indians-Chef.

Foto: Petrow

Das wäre auch ganz im Sinne des dienstältesten Indianers Tobias Stolikowski. Auch wenn er als Rheinländer eine Frohnatur ist, haben ihm die vergangenen zehn Tage nach dem Insolvenz-Antrag doch zugesetzt.

„Es ist beschissen. Ich habe ja schon einige Insolvenzen mitgemacht. Da konnte man immer vorher vermuten, dass irgendwas im Busch ist. Aber hier war es von jetzt auf gleich.“

Stolikowski betont: „Ich habe in den sechs Jahren, in denen ich hier bin, immer mein Geld bekommen und nie zu spät. Das ist heutzutage über so einen langen Zeitraum gesehen im Sport leider nicht alltäglich.“

Der 30-Jährige ist einer der beliebtesten Spieler und kann sich trotz der ungewissen Zukunft vorstellen, am Pferdeturm zu bleiben. „Mir und liegt viel daran, das es weitergeht. Ich habe hier viele schöne Zeiten mitgemacht. Hannover für mich erster Ansprechpartner.“

tib/wil