Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Hannover 96 Hannover 96 will von Hoffenheim lernen
Sportbuzzer Hannover 96 Hannover 96 will von Hoffenheim lernen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:09 02.06.2013
Von Dirk Tietenberg
Anstoss Talk:  Martin Kind.Foto: Nigel Treblin
Anstoss Talk: Martin Kind.Foto: Nigel Treblin Quelle: Nigel Treblin
Anzeige
Hannover

Martin Kind, wann kann der Umbau an der Eilenriede und der Stammestraße beginnen?

Es muss noch einiges abgewickelt werden. Ich denke, die politische Entscheidung wird im September gefällt.

Wann rechnen Sie mit dem Baustart?

Wenn es gut läuft, im zweiten Halbjahr 2014. Der Bau wird etwa ein Jahr dauern. Wir bauen ein neues Stadion mit 5000 Plätzen, damit kann unsere zweite Mannschaft in der vierten, aber auch in der dritten Liga spielen.

Richten sich die Pläne für das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) nach einem Vorbild in der Bundesliga?

Wir haben viel gesehen und viel gelernt. Das NLZ in Hoffenheim ist sehr beeindruckend. Wir haben Berlin gesehen und Bremen. Was wir machen, ist ein Mix aus vielen guten Möglichkeiten. Außerdem hoffe ich, dass unser Manager Dirk Dufner seine Erfahrung aus Freiburg einbringt in die endgültige Planung für das NLZ.

Was bedeutet Ihnen das NLZ für 96?

Die Gesamtentwicklung nach der Weiterentwicklung der Profimannschaft ist positiv. Auch der Breitensport hat sich stark entwickelt. Wir haben in allen Sportarten hinzugewonnen und haben Riesenchancen im Wettbewerb.

Deshalb bauen Sie auch für den Breitensport eine Sporthalle?

Die Halle wird vielleicht noch größer werden als jetzt geplant.

Was wird aus der alten Gaststätte an der Eilenriede?

Die kommt weg. Das Gebäude ist abgewirtschaftet.

Vereine wie der Hockey-Club Hannover müssen umziehen. Wie weit sind Sie mit dem HCH?

Für den HCH gibt es eine differenzierte Lösung. Die Alternative ist: Sie bleiben, wo sie sind.

Die Bäume an der Eilenriede dürfen auch bleiben. War das ein entscheidender Streitpunkt?

Ich war immer grundsätzlich dafür. Aber ich bin nicht dafür, dann auf neue Arbeitsplätze zu verzichten. Auf einer grünen Wiese hätten wir das Problem nicht gehabt. Aber man muss schon sagen, dass die Verhandlungen und Gespräche mit Herrn Mönninghoff und der Stadt sehr konstruktiv waren.

Welchen Nutzen haben die Umbauten für die Wirtschaft. Suchen Sie regionale Anbieter?

Natürlich. Gut, günstig und regional sollte das Konzept sein. dt