Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Hannover 96 Diouf lässt Allofs in Wolfsburg sitzen
Sportbuzzer Hannover 96 Diouf lässt Allofs in Wolfsburg sitzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:28 24.06.2013
Von Dirk Tietenberg
Mame Diouf
Mame Diouf Quelle: Ulrich zur Nieden
Anzeige
Hannover

„Dann wollte er wohl dort nicht hin“, bestätigt 96-Chef Martin Kind auf NP-Nachfrage. Die Frage - warum ließ Diouf Allofs sitzen?

Es war ja nicht die erste Annäherung an den VW-Klub. Zuvor hatte es bereits zwei Verhandlungsrunden gegeben. Bei der ersten forderte Dioufs Berater sieben Millionen Euro Gehalt - pro Saison wohlgemerkt. Bei der zweiten Runde waren es nur noch vier Millionen Euro, die der Stürmer kassieren wollte. Das ist etwa das, was VfL-Stürmer Bas Dost bekommen soll. Zum ersten persönlichen Treffen mit Allofs erschien Diouf dann einfach nicht. Warum nicht?

Möglichkeit 1: Diouf hat einen anderenInteressenten, der mehr zahlen will als Wolfsburg. Wahrscheinlich aus dem Ausland, etwa England oder Russland.

Möglichkeit 2: Diouf hat sich entschieden, bei 96 zu verlängern, eine Ausstiegsklausel bekäme er. Darüber soll 96-Manager Dirk Dufner mit Solbakken im Gespräch sein.

Zum Trainingsauftakt morgen kommt Diouf ohnehin nicht - Heimaturlaub nach der Länderspielberufung im Senegal. Falls der Stürmer noch mal bei 96 erscheint, dann erst Mitte Juli.