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Hannover 96 96-Ultras randalieren bei Anreise
Sportbuzzer Hannover 96 96-Ultras randalieren bei Anreise
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23:58 01.02.2013
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Bremen. Nils Petersen hat Werder Bremen vor einem totalen Fehlstart in der Rückrunde bewahrt. Der Stürmer erzielte beide Treffer zum 2:0 (0:0) im 50. Bundesliga-Nordderby gegen Hannover 96 am Freitag und bescherte den Hanseaten damit den ersten Sieg im Jahr 2013. Mit 25 Punkten hat die Elf von Trainer Thomas Schaaf den Anschluss zur oberen Tabellenhälfte wieder hergestellt. Einen Zähler mehr auf der Habenseite haben noch die Hannoveraner, die seit dem 22. März 2003 auf einen Sieg an der Weser warten und in der Form ihre Europacup-Ambitionen nicht untermauern konnten. Denn der Bremer Sieg war hochverdient, auch wenn die beiden Tore durch Petersen (85. und 88. Minute) sehr spät fielen. Für den früheren Torschützenkönig der 2. Fußball-Bundesliga waren es die Saisontreffer Nummer acht und neun. Vor 41 600 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion war Werder nach zuletzt zwei Niederlagen und 2:8 Gegentoren sichtlich um Wiedergutmachung bemüht.

Und die Hannoveraner? Mit vielen Ballverlusten machten sich die Niedersachsen, denen neun Leistungsträger wegen Verletzungen oder Sperren fehlten, selbst das Leben schwer. Die beste Chance resultierte dabei aus einem schlimmen Fehlpass der Bremer, als Mame Diouf frei vor Werder-Keeper Sebastian Mielitz auftauchte, den Ball aber nicht richtig traf (17.). Gefährlichkeit strahlten die Gäste nur dann aus, wenn das Mittelfeld schnell überbrückt wurde. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verschlimmerte sich die angespannte Personalsituation von 96, als Mohammed Abdellaoue mit einer Knieverletzung vom Feld musste.

Fotos: dpa/zur Nieden

Randalierende Fußball-Anhänger von Hannover 96 haben bei der Anreise zum Bundesligaspiel bei Werder Bremen (0:2) eine Streckensperrung im Bahnhof Achim verursacht. Auf der Fahrt nach Bremen stiegen am Freitag nach Polizeiangaben etwa 300 Personen in Achim aus und zündeten auf dem Bahnsteig bengalische Feuer und Böller. Es kam zu Rangeleien mit der Polizei, einige Personen überschritten die Strecke und versuchten, den nächsten Zug nach Bremen zu stoppen. Aus Sicherheitsgründen musste der Bahnhof Achim voll gesperrt werden. Es kam zu zahlreichen Verspätungen, erst gegen 20.50 Uhr war der Bahnhof wieder frei befahrbar. Kurz zuvor waren die Ultras auch durch kurzzeitigen Schlagstockeinsatz in einen Zug zurück nach Hannover gesetzt worden.Dort wurden von allen 96-Ultras die Personalien aufgenommen. Die Bundespolizei ermittelt