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Reisereporter Sechs Städte mit Strandanschluss
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Bloubergstrand, Kapstadt: Die geschützte Bucht ist ein Eldorado für Surfer. Quelle: srt
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Soll es ein ruhiger Strandurlaub sein? Oder doch lieber ein turbulenter Citytrip? Wer sich nicht entscheiden kann, der bucht einfach beides – und reist in eine Metropole, die den Strand gleich vor der Haustür hat. Unsere Autorin kennt die besten Badeplätze – ganz in der Nähe der Metropolen Berlin, Barcelona, Kapstadt, Rio, Los Angeles und Sydney.

Berlin: Seebad mit Tradition
Pack die Badehose ein: Vor den Toren Berlins lockt zwar nicht das Meer. Das Strandbad am Wannsee ist dennoch seit 1907 eine Institution. Fast 1300 Meter lang, gehört das größte Binnenseebad Europas zu den beliebtesten Naherholungszielen. Strandkörbe, Imbissbuden, Spielplätze, Fitnessgeräte, Beachvolleyballfelder, Bootsverleih und Wasserrutschen lassen keine Langweile aufkommen. Das Bad ist zwischen Mai und September geöffnet, zu erreichen ist der Wannsee mit der S-Bahn/Bahnhof Nikolassee.

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Barcelona: Von quirlig bis ruhig
Barcelonas fünf Kilometer langer Sandstrand ist in sechs Teilabschnitte unterteilt, die durch Molen markiert sind. Obwohl durch Promenaden direkt miteinander verbunden, haben sie alle einen unterschiedlichen Charakter – von quirlig bis ruhig. So liegen zum Beispiel die Abschnitte Sant Sebastià und Barceloneta zentral in der Nähe des Olympischen Hafens und sind entsprechend gut besucht. Beschaulicher und ruhiger sind die weiter nördlich gelegenen Strände. Als schönster Badeplatz gilt die Platja Mar Bella Nova – vom Stadtzentrum ist die Badestelle in 30 Minuten zu Fuß oder mit dem Bus zu erreichen.

Rio: Sand ohne Ende
Inflationär ist, was Rio de Janeiro an Stränden zu bieten hat. Gleich 30 Strandkilometer im Stadtgebiet eignen sich als ideale Spielwiese zum Sonnen, Baden, Flirten, Feiern und für sportliche Aktivitäten. Sogar die Mittagspause verbringen viele Bewohner an einer der Praias. An den Wochenenden gibt es in der Stadt am Zuckerhut sowieso keine Alternative zum exzessiven Strandleben. Die Auswahl reicht von den Klassikern Copacabana und Ipanema über Leblon, São Conrado oder Pepino. An der Barra de Tijuca, Rios längstem Strand, ist es ruhiger. Der Strand von Grumari lockt vor allem die Surfer ans westliche Ende der Stadt.

Sydney: Turbulenter Treffpunkt
Sydney hat mehr als 30 Strände. Der berühmteste, Bondi Beach (sprich: Bondai), ist nach wie vor einer der turbulentesten Treffpunkte Australiens, er war Schauplatz der olympischen Beachvolleyball-Wettbewerbe 2000. Von Bondi mit seinen Cafés und Boutiquen führt ein Wanderweg zu den Stränden Tamarama, Bronte und Clovelly bis nach Coogee. Die meisten Strände sind mit Bussen ab Circular Quay zu erreichen.

Kapstadt: Blick auf den Tafelberg
Die Mischung macht’s: Nicht zuletzt seinen Stränden hat Kapstadt seine Attraktivität zu verdanken. Entlang der 150 Kilometer langen Küste der Kap-Halbinsel stößt man auf unzählige Traumstrände. An der False Bay am Indischen Ozean ist es um einige Grad wärmer als auf der Atlantikseite. Zu den beliebtesten Badestränden gehört der feinsandige, Kilometer lange Muizenberg. Vom Bloubergstrand, dem Surfer-Dorado schlechthin, hat man einen herrlichen Blick auf den Tafelberg. Die citynahe Camps Bay füllt sich zum Sonnenuntergang. An den Clifton Beaches kann man sich leicht bekleidet unter die High Society Kapstadts mischen.

Los Angeles: Baywatch live
Die Küste von Los Angeles County erstreckt sich über 115 Kilometer am Pazifik entlang. Die Strände sind die Epizentren des kalifornischen Körperkults. Bodybilder lassen am Venice Beach ihre Muskeln spielen, Skateboarder zeigen verwegene Stunts. An den Strandpromenaden sausen Biker und Rollerblader entlang. Und der Strand von Santa Monica mit seinem Jahrmarkt-Pier ist ein beliebter Klassiker.

Von Brigitte von Imhof