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Region Wunstorf Nachrichten Wirtschaftswochenende lockt mehr als 20.000 Besucher an
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00:17 03.04.2019
Vorführungen des THW ziehen am Sonntagmittag die Blicke der Besucher an. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

Auch der zweite Tag des Wunstorfer Wirtschaftswochenendes hat sonnig begonnen, und rasch bewegten sich wieder viele Besucher über das Gelände und durch die Zelte. Das Bühnenprogramm haben junge Sportlerinnen des TSV Havelse mit einer Show in Rhythmischer Sportgymnastik eröffnet. Dabei richteten sich die Blicke vieler Zuschauer auf die sehr beweglichen und bunt bekleideten Mädchen. Weitere Vorführungen folgten.

Auf dem Freigelände kommen die ankommenden Besucher zunächst an einer Blaulichtmeile mit Bundeswehr, THW, DLRG und Johannitern vorbei. Der THW-Ortsbeauftragte Wolfgang Wehrhahn war schon mit der Resonanz am Sonnabend zufrieden gewesen. Als seine ehrenamtlichen Helfer am Sonntag Abseilübungen vorführten, war auch wieder ein ordentlich großes Publikum dabei.

Im weiteren Verlauf des Tages wurde es richtig voll, so dass die Aussteller wieder viele Gespräche mit potentiellen Kunden führen konnten. Veranstalter Kontor 3 war dann am Abend auch sehr zufrieden. Zwar wurden die Besucher nicht so genau so erfasst wie im vergangenen Jahr, aber Chef Manfred Henze war überzeugt: „Es war voller als im vergangenen Jahr. Ich denke, wir hatten weit über 20.000 Besucher.“ Insgesamt 150 Aussteller hatten sich an der Messe beteiligt, auch in Form des gut angenommenen Bühnenprogramms.

Veranstalter hätte Überschneidung gern vermieden

Allerdings bleibt Henze weiterhin der Meinung, dass der Frühjahrsmarkt nicht gleichzeitig hätte stattfinden sollen. Zumindest am Sonnabend hätten die Gastronomen auf dem Schützenplatz über die Konkurrenz in der Innenstadt geklagt, am Sonntag waren dann aber alle mit den Zustrom zufrieden. Etwas bedauert Henze, dass viele Besucher vergebens auf der Messe nach alteingesessenen Handwerkern fragen, weil diese wegen voller Auftragsbücher nicht dabei sind. „Verständnis muss man dafür aber schon haben.“

Die Veranstalter sehen auch nur begrenzte Möglichkeiten, die Betriebe wieder einzubinden. „Wir denken aber immer darüber nach, andere Schwerpunkte zu setzen“, sagt Organisatorin Anke Thies. Wenn die Stadt am Festplatz weitere Parkplätze mit elektrischen Ladestationen baut, könnte sich das dafür anbieten, dann dort auch Fahrzeuge mit solchen Antrieben anzubieten. Zufrieden war Kontor 3, dass trotz neuer Partner bei Zeltbau und Sicherheitsdienst bis Sonntagabend alles gut geklappt hat. Montagmorgen soll der Abbau beginnen.

Bei der Bürgerinitiative gegen Straßenausbaubeiträge, die schon bei der Eröffnung am Sonnabend auf sich aufmerksam gemacht hatte, haben sich am Stand während des Wochenendes viele Bürger gemeldet. „Wir haben viele kontroverse Gespräche geführt“, sagte Britta Bruns von der Interessengemeinschaft Ottenlock. Allein am Sonnabend beteiligten sich 300 Gegner der Beiträge an einer Rote-Karten-Aktion, weitere Karten kursieren noch. „Wir haben deutlich gemacht, dass das Thema für die Betroffenen sehr emotional ist“, sagte Bruns. Wer vor einigen Jahren erst Beiträge zahlen musste, sieht die Sache mit der Gerechtigkeit aber anders, auch das hörten sie.

Von Sven Sokoll

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