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Region Wunstorf Nachrichten Margarete Mock erhält Ortspreis Luthe
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16:51 24.03.2019
Verleihung Luther Ortspreis 2019: Andreas Lange (hinten links), Heinrich Heimberg, Gabriele Schmitz (vorne links) mit Ortspreis-Gewinnerin Margarete Mock. Quelle: Marleen Gaida
Luthe

Es ist elf Uhr morgens und das Tennisheim des TSV Luthe ist voll besetzt. Die Mitglieder der CDU Luthe sind zahlreich erschienen, um bei der alljährlichen Verleihung des Ortspreises dabei zu sein. Aber zuvor wird Fritz Müller vom Vorsitzenden Andreas Lange und seinem Stellvertreter Heinrich Heimberg für 40-jährige Mitgliedschaft im CDU-Ortsverband Luthe geehrt. Zur Belohnung gibt es eine von AKK, Annegret Kramp-Karrenbauer, persönlich unterschriebene Urkunde.

Luther Ortspreis 2019 geht an DRK-Vorsitzende

Als Gabriele Schmitz mit der Laudatio beginnt, nennt sie zunächst keinen Namen, sondern zählt die guten Taten auf und ehrt mit den Worten eines Genies: „Pythagoras, nicht nur ein Mathematiker, sondern auch ein Philosoph, hat einmal gesagt: den Göttern Weihrauch, den Menschen Lob.“ Vor allem das Engagement für andere Menschen, besonders für Geflüchtete, würden die diesjährige Gewinnerin auszeichnen. „Wir loben unsere Preisträgerin für ihr langjähriges, freiwilliges und uneigennütziges Engagement im DRK-Ortsverein Luthe. Der diesjährige Ortspreis geht an Margarete Mock.

„Ich fühle mich sehr geehrt und nehme den Ortspreis gerne und dankbar an“, sagt Margarete Mock gerührt. Die 67-Jährige fügt schnell an: „Aber nicht für mich – sondern ausschließlich für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Auf diese ist Mock stolz. Die Lutherin würdigt das außerordentliche Engagement der Helfenden für die Migranten, die seit 2014 in der Region seien. Für all die Ehrenamtlichen würden die Staatsangehörigkeit, Rasse, Religion, soziale Stellung oder politische Zugehörigkeit keine Kriterien sein, nach denen Hilfe geleistet werde, erklärt die DRK-Vorsitzende.

Auf die Flüchtlingskrise nehmen auch Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt, der für sein Kommen mit einer Flasche Rotwein belohnt wird und Landtagsabgeordneter Sebastian Lechner Bezug. Er bekommt eine Tüte Weingummi. Eberhardt erinnert an die christlichen Werte der Partei und mahnt zur Humanität an, die man nicht vergessen dürfe. Lechner rechnet vor, dass von 134.000 Flüchtlingen, nur rund 5000 ohne Aufenthaltstitel seien. „Ohne syrische Flüchtlinge könnte mein Bäcker keine Brötchen mehr backen“, betont der Wahl-Neustädter. Und fügt an: „Es ist ganz, ganz toll, dass wir diese Menschen hier haben. Davon werden wir alle noch profitieren.“ Lechner betont aber auch, das man illegale Flüchtlinge ohne Aussicht auf einen rechtmäßigen Status konsequent zurückführen müsse.

Von Marleen Gaida

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