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Nachrichten IGS lost Plätze erstmalig digital aus
Region Wunstorf Nachrichten IGS lost Plätze erstmalig digital aus
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17:55 22.03.2019
Das Los entscheidet über die Plätze an der IGS: Schulleiterin Elke Helma Rothämel (von links) notiert im Beisein des Didaktischen Leiters Hans-Dieter Morys die Nummern, die die Mütter Daniela Uchtdorf, Sandra Kuhr und Beate Budek nennen. Quelle: Rita Nandy
Wunstorf

Das Bangen hat Anfang nächster Woche ein Ende. Für Viertklässler und ihre Eltern liegt dann eine Zu- oder Absage im Briefkasten. Am Freitagmittag wurden die Plätze für die Evangelische IGS ausgelost. Für 22 Kinder geht ihr Schulwunsch nicht in Erfüllung. Nur 135 Plätze stehen jedes Jahr zur Verfügung.

Erstmalig wurde an der IGS digital ausgelost

Der Laptop ersetzte in diesem Jahr die rosa- und hellblaufarbenen Nummernkärtchen. „Wir haben erstmals die Anmeldungen digital erfasst“, berichtet Schulleiterin Elke Helma Rothämel. 47 Schüler verteilen sich auf die drei Lostöpfe. Für Topf eins ist ein Notendurchschnitt von mindestens 2,3 erforderlich. In Topf zwei landen Schüler mit einem Schnitt bis 3,3, der Rest im dritten Topf. In diesem Jahr habe es allerdings nicht genügend Kinder mit einem Durchschnitt besser als 2,3 gegeben, so dass etwas schlechtere Kinder nach oben rückten. Für die Bokeloher Grundschüler war eine eigene Umrechnung erforderlich. Diese erhielten erstmals kein Zeugnis mit Noten, sondern Lernentwicklungsberichte, erzählt Rothämel.

Der Didaktische Leiter Hans-Dieter Morys hat das neue Losverfahren ausgetüftelt. Jeden Lostopf kräftig durcheinander gewürfelt. Für die drei Glücksfeen, die Mütter Daniela Uchtdorf und Beate Budek sowie die stellvertretende Schulelternratsvorsitzende Sandra Kuhr, galt es für den zweiten Topf 17 Nummern zu nennen. Jede Zahl ist einem Kind zugeordnet. Aus dem dritten Topf erhalten fünf Kinder eine Absage. „Zufällig wurden fast gleich viel Jungen wie Mädchen ausgewählt“, sagt Rothämel. Zu ihrer Anfangszeit als Schulleiterin habe es einen Jungenüberschuss gegeben. In diesem Jahr waren es zwölf Mädchen mehr, die ab Sommer die Evangelische Gesamtschule besuchen möchten.

Nicht in dem Lostopf landeten Kinder mit Förderbedarf. Im Vorfeld der Anmeldungen führte die Schulleiterin mit Kindern, Eltern und Lehrern ein Gespräch, ob die IGS die geeignete Schulform ist. So wurden bereits neun Kinder aufgenommen. Eine feste Zusage gab es auch für fünf Flüchtlingskinder. Die kämen obendrauf und nehmen niemandem einen Schulplatz weg. „Wir wollen den Frieden in der Stadt erhalten“, sagt Rothämel.

Von Rita Nandy

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