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Region Wunstorf Nachrichten AG Zukunft Bokelohs bespricht ihre Pläne
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12:39 10.02.2019
Eine Szene aus dem Schattenspiel "Licht und Schatten - Bokeloh und seine Geschichte", dass das Figurentheater "Sonnenputzer“ zum Auftakt des Dorfjubiläums spielt. Quelle: Figurentheater Sonnenputzer
Bokeloh

Soll aus der AG Zukunft Bokelohs ein Verein werden? Über diese Frage wird bei einem öffentlichen Treffen am Mittwoch, 13. Februar, im Gemeindesaal der Kirche Zum Heiligen Kreuz diskutiert. Dazu sind ab 19.30 Uhr alle Bewohner des Butteramtes eingeladen.

„Wir sind uns selbst noch nicht einig“, sagt Bokelohs Ortsbürgermeister Matthias Waterstradt. Daher solle diese Entscheidung im öffentlichen Plenum besprochen werden. Vorteile eines Vereins wären, dass beispielsweise Spenden angenommen und auch finanzielle Reserven für großere Projekte gebildet werden könnten. „Dadurch würden wir handlungsfähiger werden.“ Der Auftritt als Verein erhalte einen offizielleren Rahmen und damit auch stärkeres Gewicht als eine Gruppe.

Wichtige Themen kommen bei der Versammlung zur Sprache. Die Dorfjugend und der Förderverein des Freibades werden über ihre Pläne berichten. Durch die Gründung des Fördervereins hofft der Bürgermeister auch auf mehr Teilnehmer beim Freibadputz im Frühjahr. Viele Gäste sind auch beim „Grillen unterm Maibaum“, für das noch ein Termin gefunden werden muss, sowie verschiedenen Veranstaltungen zum 777-jährigen Bestehens Bokelohs willkommen.

Schattentheater zum Jubiläumsauftakt

Zum Auftakt lädt der Ortsrat für Freitag, 22. Februar, zum Neujahrsempfang für geladene Gäste ein. Einen Tag später sind für Sonnabend, 23. Februar, alle Bokeloher und Besucher zur Feier in der katholischen Kirche St. Konrad von Parzham, Mesmeroder Straße 9, ab 18 Uhr eingeladen. Dafür hat Gemeindereferent Winfried Gburek ein Schattentheater zur Geschichte des Ortes vorbereitet. „Doch wie erzählt man die Geschichte, die vor 777 Jahren begann?“, fragte er sich. Dafür nutzte er schließlich zahlreiche Dokumente, die ihm Bokeloher zur Verfügung stellten.Herausgekommen sei „eine Geschichte, die keinen klassischen Showdown hat und in der es nicht den Helden gibt.“ Es werde vielmehr über Lebensumstände und Epochen berichtet. „77 Figuren tauchen hierzu aus einem Geschichts- und Geschichtenbuch des Ortes auf und werden durch unterschiedliche Lichtquellen und Audioeinspielungen geprägt“, schreibt Gburek. Seit 40 Jahren praktiziere er als Puppenspieler, unter anderem mit Kindern und Jugendlichen im Figurentheater „SonnenPutzer“ der Pfarrgemeinde. Beiträge der Streicher der Musikschule Wunstorf ergänzen das Programm der Feier, die anschließend bei Getränken und Grillwürstchen im Gemeindehaus ausklingt.

Altersgerechtes Wohnen bleibt Thema

Viel Zeit stecken Aktive des Ortes in die Feierlichkeiten und den geplanten Dorfladen. Dieser stehe diesmal extra nicht auf der Tagesordnung, sagt der Ortsbürgermeister. Das Projekt läuft im Verborgenen weiter auf Hochtouren. Es ist aber nicht das einzige Thema im Ort. Das altersgerechte Wohnen werde keinesfalls aus den Augen verloren. „Es ist nicht ganz einfach. Die Baupreise schnellen in die Höhe.“ Für das Modell Alten-WG müsste zunächst ein geeignetes Objekt gefunden werden.

Von Rita Nandy

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