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Region Wunstorf Nachrichten Bundestagsabgeordnete lobt Arbeit der Kunstschule
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17:28 11.07.2019
Angeregte Unterhaltung: Vorsitzende des Kunstschulvereins Ulrike Coldewey (links) und SPD-Politikerin Caren Marks. Quelle: Albert Tugendheim
Wunstorf

Eine hauptamtliche Arbeitskraft wäre gut für die Kunstschule Wunstorf. Die Vorsitzende des eingetragenen Vereins in der Hindenburgstraße, Ulrike Coldewey, berichtete bei einem Besuch der Bundestagsabgeordneten Caren Marks über die Arbeit. Die organisatorische Arbeit ist für die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitglieder nur schwer zu bewältigen. Die Kunstschule Wunstorf finanziert sich bisher ohne Zuschüsse der Stadt. Spenden und Fördergeld des Landes ermöglichen den projektbezogenen Betrieb.

Partner für Ganztagsschulen

Marks berichtete aus ihrer Heimatgemeinde Wedemark, dass dort die Kunstschule auch Geld von der Kommune erhalte. So solle es auch finanziell nicht so gut gestellten Familien ermöglicht werden, Kurse der Schule zu besuchen. Die Vorsitzende der Mehrheitsgruppe im Wunstorfer Rat, Kirsten Riedel, sagte, sie könne sich die Kunstschule auch gut vorstellen als Kooperationspartner für die Grundschulen, die zu Ganztagsschulen gemacht werden.

Coldewey sah das auch so. Schließlich ist die Kunstschule schon jetzt nicht nur in den eigenen Räumen aktiv. So mache sie Angebote für Kindergärten und arbeite mit der IGS zusammen. Auch in der Flüchtlingsunterkunft Luther Weg gab es ein Projekt. Stark gefordert war die Kunstschule in jüngster Zeit mit dem Projekt Kinderrechte. In Luthe, Steinhude und Bokeloh fertigen Kinder gemeinsam mit professionellen Künstlern Kunstwerke für die Verlängerung der Straße der Kinderrechte an.

Projekte für Kinderrechte

Initiator des Projektes war 2008 die Jugendkunstschule Wedemark. Die Institution hat die Kunstschulen in Neustadt und Wunstorf als Projektpartner gewonnen. Die Kunstwerke sollen die sogenannte Straße der Kinderrechte erweitern. Kinder und Jugendliche setzen die Kunstwerke jeweils mit einem professionellen Künstler um. Ziel ist es, mit Kunst im öffentlichen Raum auf die Kinderrechte hinzuweisen.

Das liegt auch Caren Marks als Parlamentarischer Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sehr am Herzen. Sie besichtige nach ihrem Besuch in der Kunstschule die Kunstwerke in Bokeloh und Steinhude. Marks hat die Schirmherrschaft für das Gesamtprojekt.

Die Politikerin lobte die Arbeit der Wunstorfer Kunstschule. „Was von Ehrenamtlichen geleistet werde, verdiene Respekt“, sagte sie. Kunst sei eine Art, sich auszudrücken und fördere Fähigkeiten, die in der hoch technisierten Welt nicht den nötigen Platz finden.

Die Kunstschule Wunstorf richtet sich aber nicht nur an Kinder ab vier Jahren, sondern auch an Jugendliche und Erwachsene.

Von Albert Tugendheim

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