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Nachrichten Meerbahner lassen nicht locker
Region Wunstorf Nachrichten Meerbahner lassen nicht locker
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07:00 06.08.2014
Es zeichne sich ab, dass weiter vorn stehende Bahnprojekte der Liste zu reaktivierender Bahnstrecken in Niedersachsen ins Hintertreffen kommen könnten, weil die örtliche Politik dort nicht mitzieht. Quelle: dpa (Symbolfoto)
Wunstorf

Die Freunde einer neuen Bahnverbindung von Wunstorf nach Steinhude wollen nicht resignieren. Nach der Sommerpause werden die Initiatoren um Wunstorfs Grünen-Chef Albert Schott und den Vorsitzenden des Vereins Steinhuder Meer-Bahn e. V., Nils Hoffmann, erneut für ihre Ideen werben und vor allem die lokalen Politiker vom Nutzen einer solchen Alternative zu überfüllten Straßen im Raum Wunstorf Stimmung überzeugen. Außerdem rechnet sich Schott aus, dass das Projekt Steinhude im Verkehrsministerium doch noch Punkte macht. Es zeichne sich ab, dass weiter vorn stehende Bahnprojekte der Liste zu reaktivierender Bahnstrecken in Niedersachsen ins Hintertreffen kommen könnten, weil die örtliche Politik dort nicht mitzieht.

Auch wenn es noch ein langer Weg sei, eine Neubautrasse von Bokeloh nach Steinhude zu bauen, könne man schon jetzt etwas mit der derzeit noch für den Verkehr des Kaliwerks genutzten Bahn anfangen, sagt Hoffmann. Die Bahnfreunde überlegen, ob man nicht zu besucherstarken Festtagen in Steinhude Triebwagen mit Busanschluss in Bokeloh nach Steinhude einsetzen könnte, die als gute Alternative für den an solchen Tagen immer zähflüssigen Straßenverkehr Entlastung schaffen würden - nach dem Vorbild von Fahrten der Interessengemeinschaft Schienenbus Seelze in den siebziger und achtziger Jahren.

Darüber wollen die Bahnfreunde auch mit der Celler OHE sprechen, die seit 14 Jahren die frühere Steinhuder-Meer-Bahnstrecke betreibt. Es sei ja auch absehbar, dass das gegen Ende des Jahrzehnts nicht mehr betriebene Kaliwerk als einziger Kunde dann die Bahn bedeutungslos machen würde. Und zu einem Streckenabbau dürfe es keinesfalls kommen.

„Da muss man einen langen Atem haben und mit den beteiligten Stellen immer im Gespräch bleiben“, kommentiert Schott.

Wolfgang Rogl

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