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Nachrichten THW: Neubauplanung läuft nur langsam
Region Wunstorf Nachrichten THW: Neubauplanung läuft nur langsam
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15:48 08.02.2019
Der Ortsbeauftragte Wolfgang Wehrhahn (links) und sein Stellvertreter Sebastian Brock (rechts) berufen die Leiter der neuen Gliederungen. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

Der THW-Ortsverband rechnet nicht damit, seinen Neubau im Gewerbegebiet vor dem Jahr 2023 beziehen zu können. Wie der Ortsbeauftragte Wolfgang Wehrhahn in der Jahresversammlung am Donnerstag berichtete, sind die Baugrunduntersuchungen abgeschlossen und ein Kostenplan wurde erstellt. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt zeigte sich aber enttäuscht, dass die zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bisher noch keinen Kaufvertrag mit der Entwicklungsgesellschaft Wunstorf-Süd geschlossen hat. „Wir hätten auch andere Bewerber und wünschen uns deshalb ein baldiges Signal“, sagte er – wobei er seine Zusage an das THW erneuert hat. Der Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt (CDU) räumte ein, dass beim Bund viel Bürokratie im Spiel sei. „Trotzdem würde ich gern versuchen, die Sache zu beschleunigen“, sagte der Staatsminister.

Gegenüber den bisherigen Planungen, die Wehrhahn im vergangenen Jahr vorgestellt hatte, kommen noch weitere zwei weitere Hallenplätze und ein Carport dazu, weil die Strukturen des THW sich verändert haben. So hat der Ortsverband zum Jahreswechsel die neuen Fachgruppen Notversorgung/Notinstandsetzung sowie Elektroversorgung gegründet, deren Leiter in der Versammlung auch verpflichtet wurden. An Geräten erwartet das THW in nächster Zeit unter anderem noch neue kleinere Pumpen, ein Boot, Aggregate und Transportmöglichkeiten.

Der Moorbrand bei Meppen hat die Einsatzstunden der 54 Aktiven auf 6145 mehr als verdoppelt. Allein 4700 Stunden davon haben die 30 Ehrenamtlichen aus Wunstorf dort geleistet. „Da unsere Helfer mit als erste vor Ort waren, beschränkte sich die Unterbringung in den ersten Tagen auf Heizungs- und Lagerräume“, beschrieb Wehrhahn die schwierige Situation. Umso glücklicher war er, dass nach drei Wochen alle seine Helfer gesund zurückgekehrt sind.

Jugend schneidet erfolgreich in Uelzen ab

Als weitere Höhepunkte des Jahres nannte der Ortsbeauftragte den Tag der Bundeswehr, bei dem das THW sich präsentierte, aber auch viele Aufgaben übernommen hat. Die Jugendgruppe, die derzeit 17 Mitglieder hat, feierte einen Erfolg beim Landeszeltlager in Uelzen, bei dem sie den Wettbewerb mit dem dritten Platz beendete.

Für ihr besonderes Engagement bekamen Sebastian Bischoff und Sebastian Brock das THW-Helferabzeichen Gold mit Kranz verliehen. Als besonders fleißig wurde auch das Paar Markus und Jasmin Misch ausgezeichnet, das mit 926 und 910 die meisten Dienststunden geleistet hatte.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt Dieter Kosnowki eine Urkunde, Thomas Hildebrandt ist 30 Jahre dabei und Thomas Trapphagen seit 25 Jahren. Weitere Ehrungen erhielten Katja Hoffmann, Sebastian Rinne (beide 20 Jahre) sowie Sebastian Brock, Dennis Peitmann und Dennis Verink (alle zehn Jahre).

Insgesamt hat der Ortsverband 178 Mitglieder. Staatsminister Hoppenstedt berichtete, dass beim THW bundesweit 2000 Stellen für den Bundesfreiwilligendienst geschaffen werden. „Wenn jemand darüber zu Ihnen kommt, wird er vielleicht auch darüber hinaus dabei bleiben“, sagte der Politiker in der Hoffnung auf einen positiven Effekt.

Von Sven Sokoll

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