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Nachrichten 390 Erstklässler werden in Wunstorf eingeschult
Region Wunstorf Nachrichten 390 Erstklässler werden in Wunstorf eingeschult
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07:00 16.08.2019
Die Außenstelle des Hölty-Gymnasiums in Steinhude ist geschlossen. Die Schüler werden künftig in Wunstorf unterrichtet. Quelle: Sven Sokoll (Archiv)
Wunstorf

Die Schultüten liegen bereit, die neuen Schulranzen sind gepackt: An den neun Wunstorfer Grundschulen stehen am Sonnabend die Einschulungsfeiern auf dem Programm. Am Montag beginnt dann für die Erstklässler der Schulalltag. Insgesamt werden 390 Grundschüler eingeschult. Die Stadt weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass diese Zahlen nach den Schulanmeldungen vorlagen. Zum Beginn des Schuljahres könnten sich die Zahlen geringfügig geändert haben. Die Daten werden nach Beginn des Schuljahres noch einmal für die amtliche Schülerzahlstatistik erhoben.

An der Albert-Schweitzer-Schule starten dem Stand im Mai nach 64 Schulanfänger ihre Schullaufbahn, an der Stadtschule sind es 63 Erstklässler. An der Grundschule Luthe sind 56 Schüler angemeldet und an der Oststadtschule 59. Diese Schulen bleiben damit dreizügig. Die Grundschulen in Bokeloh und Kolenfeld nehmen jeweils 39 Erstklässler auf und sind somit zweizügig in dem neuen Jahrgang. An der Grundschule Großenheidorn sind 27 Schulanfänger angemeldet. Die kleinste Schule im Stadtgebiet, die Grundschule Klein Heidorn, nimmt 20 Schüler im ersten Jahrgang auf.

Nur eine Klasse in Steinhude

Alle Grundschulen verzeichnen für das neue Schuljahr Zuwächse, nur Steinhude nicht. Gleich 27 Erstklässler weniger als im Vorjahr werden dort eingeschult. „Das deckt sich aber weitgehend mit unserer Prognose“, sagte Martin Soller aus dem Fachdienst Schulen der Stadtverwaltung. Zu dem geburtenschwachen Jahrgang kommt hinzu, dass die Eltern von acht Kindern sie erst ein Jahr später einschulen lassen wollen. Die 23 Schüler reichen damit in Steinhude nur für eine erste Klasse. Für das nächste Jahr werden um die 40 Schüler erwartet und damit wieder zwei Klassen.

Die Grundschulen Luthe und Kolenfeld nehmen 15 und 17 Schulanfänger mehr auf als im vorigen Schuljahr. An der Stadtschule gibt es ein Plus von sieben, ebenso an der Albert-Schweitzer-Schule. Acht Erstklässler mehr verzeichnet die Grundschule Großenheidorn. Die Grundschulen Bokeloh und Oststadt haben im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von jeweils sechs Schulanfängern. In Klein Heidorn sind es drei Erstklässler mehr.

Elf Anmeldungen mehr beim Hölty-Gymnasium

An den weiterführenden Schulen setzt sich der Trend zum Gymnasium fort. Für den Besuch des Hölty-Gymnasiums sind 181 Fünftklässler angemeldet worden. Im vorigen Schuljahr waren es 170. An der Evangelischen IGS beginnen im neuen fünften Jahrgang 132 Fünftklässler, im Vorjahr waren es 135. Für den Realschulzweig der Otto-Hahn-Schule haben sich 63 künftige Fünftklässler entschieden, elf Schüler besuchen den Hauptschulzweig. Das bedeutet im Realschulzweig einen Zuwachs um acht Schüler und im Hauptschulzweig um zwei gegenüber dem Schuljahr 2018/19.

Schülerzahlen in Region leicht rückläufig

Die Region hatte kürzlich mitgeteilt, dass die Schülerzahlen in der Region Hannover leicht rückläufig seien. Mit Blick auf die letzten zehn Schuljahre ab 2009/2010 sind die Schülerzahlen um 2,3 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent gesunken. Nur der Grundschulbereich verzeichnete ein Plus von drei Prozent, in der Mittelstufe gingen die Schülerzahlen um 4,1 Prozent und in der Oberstufe um neun Prozent zurück.

Doch ein gegenläufiger Trend zeichnet sich laut Region schon ab. Die rechnet im Schuljahr 2023/2024 bei den Grundschulen mit einem Plus von 8,2 Prozent – sowohl im Umland als auch in der Stadt Hannover. In der Sekundarstufe I rechnet die Region im Schuljahr 2028/2029 mit einem Plus von 5,6 Prozent. Dabei sind die Schülerzahlen im Umland mit rund 2 Prozent entgegen dem Trend in der Stadt leicht rückläufig. Hannover verzeichnet ein Plus von rund 16 Prozent.

Von Anke Lütjens

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