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Region Wunstorf Nachrichten Wedemeier bleibt Bürgermeister der Samtgemeinde
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12:01 27.05.2019
Jörn Wedemeier bleibt Bürgermeister der Samtgemeinde Sachsenhagen. Quelle: Thomas Rocho
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Hagenburg

Die Überraschung bei der Wahl des neuen Bürgermeisters der Samtgemeinde Sachsenhagen ist ausgeblieben: Amtsinhaber Jörn Wedemeier (SPD) bleibt in den kommenden sieben Jahren Chef der Verwaltung. CDU-Herausforderer Jörg Zschetzsche gestand die Niederlage kurz nach der Verkündung der Ergebnisse ein.

Schon nach den ersten Ergebnissen zeichnete sich ab, was sich in den nächsten zwei Stunden nur noch geringfügig ändern sollte: Wedemeier vereinte letztlich 61,27 Prozent beziehungsweise 3010 Stimmen auf sich. Zschetzsche erreichte demnach ein Ergebnis von 38,73 Prozent, was 1903 Stimmen entspricht.

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Zum Vergleich: Bei der letzten Wahl des Samtgemeindebürgermeisters 2011 war Wedemeier mit 52 Prozent der Stimmen gewählt worden. Damals hatte er sich deutlich gegen Heiko Bothe (CDU) durchgesetzt, der auf 36,13 Prozent kam, während Ingo Harmening, der dritte Bewerber im Bunde, 11,85 Prozent der Stimmen erreichte.

Zschetzsche gewinnt nur einen Wahlbezirk

Nachdem Wahlleiter Roland Reichert das – noch vorläufige – Ergebnis verkündet und dem Wahlsieger Blumen überreicht hatte, freute sich ein „voll zufriedener“ Wedemeier über das Erreichte: „9 Prozent mehr als bei der letzten Wahl, damit kann ich leben“, sagte er. Er werte dies als Bestätigung seiner Arbeit, das Ergebnis drücke Zufriedenheit seitens der Bürger aus.

Zschetzsche fand deutliche Worte: „Das ist eine klare Niederlage“, sagte er. Zwar sei an ihn herangetragen worden, dass das von ihm errungene Ergebnis respektabel sei – er habe sich dennoch etwas mehr erhofft.

Wollte Chef im Rathaus werden: Jörg Zschetzsche, hier mit Ehefrau Ulrike und Familienhund Poldi. Quelle: Thomas Rocho

Bei einem Blick auf die zwölf Wahlbezirke zeigte sich der deutliche Sieg Wedemeiers besonders: Er gewann in jedem der Bezirke die Mehrheit – mit einer Ausnahme: Hagenburg II, dem Wahllokal in der Schule. Die Wahlbeteiligung lag samtgemeindeweit bei 62,72 Prozent (2011: 58,31 Prozent).

Von Thomas Rocho