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Region Wunstorf Nachrichten CDU-Politiker zu Gast im Hölty-Gymnasium
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00:15 12.06.2017
Der CDU-Arbeitskreis Schule informierte sich bei der Schulleitung des Hölty-Gymnsiums über die Situation an der Schule.
Der CDU-Arbeitskreis Schule informierte sich bei der Schulleitung des Hölty-Gymnsiums über die Situation an der Schule. Quelle: Sven Sokoll
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Die "außerordentlich schlechte Lehrerversorgung" zu Schuljahresbeginn von 93,8 Prozent habe sich nun verbessert, teilte der schulpolitische Sprecher Heinz-Gerhard Kück mit. Nach Angaben der Schulleitung, Thomas van Gemmern und Udo Menski, sehe die Prognose für die Zeit nach den Sommerferien sogar eine Versorgung von mehr als 100 Prozent vor.

Diese bemängelten auch die Ausstattung der Schule mit modernen Medien. Beispielsweise fehlten Smartboards. Die Stadtverwaltung sei schon tätig geworden und investiere jährlich 70 000 Euro, um Abhilfe zu schaffen. Schüler wünschten sich bessere Spielmöglichkeiten für die Fünft- und Sechstklässler auf dem Pausenhof.

Sorgenkind bleibt die Mittagsverpflegung. Das Angebot werde nur von wenigen, etwa 20 bis 30 Schülern, täglich angenommen. Dennoch werde der Erhalt gewünscht und der derzeitige Essensbereich nur als Provisorium gesehen. Unterstützung hat die CDU zugesagt bei der Schaffung eines multifunktionalen Raums. Ebenso herrschte Einigkeit darüber, dass die Turnhalle am Sportplatz weiterhin für den Sportunterricht benötigt werde und nicht zu einer Mensa umgebaut werden soll.

Eine große organisatorische Herausforderung stelle die Außenstelle Steinhude dar. Etwa 20 Lehrkräfte müssten pendeln, weil es dort kein Stammkollegium mehr gebe. "Die Schüler finden oft keinen Ansprechpartner und die Umsetzung des Vertretungsunterrichts ist schwierig", schreibt Kück. Die Schulleitung plädiere deshalb für eine schnelle Schließung. Dem folgt die CDU aber aufgrund des Raumbedarfs nicht. Hingegen sieht sie es als notwendig an, dass der dringend sanierungsbedürftige Oberstufenbereich durch einen Neubau ersetzt werden sollte und Gruppen- sowie Differenzierungsräume fehlten.

Von Rita Nandy