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Nachrichten Ausbau der Schloßstraße soll im April enden
Region Wunstorf Nachrichten Ausbau der Schloßstraße soll im April enden
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00:18 07.02.2019
Anwohnerin Ursula Hartmann hat die Seenlandschaft nach starken Regenfällen dokumentiert. Quelle: privat
Bokeloh

Seit April 2018 dauert der Ausbau der Schloßstraße und strapaziert die Nerven der Anwohner. „Es geht nur sehr schleppend voran“, sagt Ursula Hartmann. Die Stadt als Bauherr rechnet mittlerweile damit, nach einem Jahr im kommenden April fertig zu werden, nachdem zunächst von einer Bauzeit bis zum Jahreswechsel die Rede gewesen war. „Der Termin ist jetzt aber realistisch, wenn der Winter so mild bleibt“, betont Stadtsprecher Alexander Stockum.

Die Stadt hatte bald nach Beginn der Arbeiten schon berichtet, dass bei den Kanalarbeiten unerwartete Schwierigkeiten aufgetreten sind und teilweise noch abgewartet werden musste, bis andere Versorger vor Ort ihre Leitungen verlegten. Sie hatte sich auch im Ortsrat als relativ machtlos dargestellt, das zu beschleunigen. „Das hätte besser koordiniert sein müssen, die Planung ist nicht so super gelaufen“, findet Hartmann allerdings.

Für Ärger sorgten zuletzt auch große Pfützen nach starken Regenfällen. „Wir hatten vor einigen Tagen eine große Feier und mussten allen sagen, dass sie Gummistiefel brauchen, um zu uns zu kommen“, sagte die Bokeloherin. Sie hätte sich gewünscht, dass die Stadt möglicherweise versucht hätte, mit den Möglichkeiten des Baubetriebshofs oder der Feuerwehr die größten Pfützen abzupumpen. Stockum sagt dazu: „Wir bemühen uns, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Aber wir können es nicht leisten, jede Pfütze auszupumpen.“

Der Baufirma bescheinigt die Anwohnerin zumindest, sie sei sehr bemüht, dass alle ihre Grundstücke immer schnell wieder erreichen können. Im Fall der Pfützen waren die Bauarbeiter wegen des Frostes allerdings zeitweilig abgerückt. Hartmann kritisiert allerdings die schlechte Kommunikation mit der Stadt.

Am Ende der Bauarbeiten soll die Straße sich in zwei Hälften gliedern. Der östliche Bereich bekommt eine Asphaltdecke und einen gepflasterten getrennten Gehweg. Dieser Teil ist auch auf den landwirtschaftlichen Verkehr ausgelegt, der sich dann im abzweigenden Wirtschaftsweg fortsetzt. Die Fortsetzung der Schloßstraße bis zum früheren Amtshaus wird verkehrsberuhigt und gepflastert ohne Gehweg.

Für das so genannte Schloß hatten Heimatvereine befürchtet, dass der Ausbau der Straße mitsamt Wendehammer den Gesamteindruck schmälern wird. Die Bauarbeiten wurden archäologisch begleitet. Nach Stockums Angaben gab es aber keine Funde, die ein besonderes Handeln erfordert hätten.

Von Sven Sokoll

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