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Nachrichten Treibjagd im Deister noch bis Ende Januar
Region Wennigsen Nachrichten Treibjagd im Deister noch bis Ende Januar
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13:41 15.01.2019
Vorsicht: Drückjagd im Deister. Quelle: dpa
Wennigsen

Achtung Treibjagd: Noch bis Ende Januar wird im Deister geschossen. Vor allem Schwarzwild – also Wildschweine – stünden bei Jägern nach wie vor hoch im Kurs, sagt Matthias Wildhagen, der Vorsitzende des Hegerings in Wennigsen. Stichwort Afrikanische Schweinepest. Die Jäger hier sind alarmiert, weil die Krankheit rund um Deutschland bereits aufgetreten ist.Auch Belgien ist mittlerweile betroffen. Mit einer Reduzierung des Schwarzwildes wird versucht, das Ganze aufzuhalten.

Doch auch Rotwild und Rehwild, so Wildhagen, werde im Deister bei den Treib- und Drückjagden geschossen. „Und auch der Fuchs wurde in dieser Saison häufig zum Abschuss freigegeben“, sagt er. Das liege an dem Fuchsbandwurm-Monitoring, das zurzeit laufe. Die erlegten Tiere würden vom Veterinäramt auf die Bandwürmer untersucht.

Die betreffenden Gebiete – wie zum Beispiel das Waldstück zwischen der Wennigser Mark und Egestorf – sind vor und während der Drückjagd mit Hinweisschildern und roten Fähnchen gekennzeichnet. Die Warnhinweise an den Straßen sollten Autofahrer unbedingt ernst nehmen, sagt Wildhagen. „Jäger können nicht beeinflussen, wohin die Tiere laufen.“ Aufgrund der Treibjagd können in dem Waldgebiet aufgeschreckte Tiere und Jagdhunde unvermittelt auf die Straße springen. Auch Anwohner und Spaziergänger im Wald müssen deswegen aufmerksam sein.

Bei der Treibjagd machen mehrere Treiber und Hunde das Wild flüchtig. Sie finden meist auf offenen Flächen statt. Bei der Drückjagd dagegen, erklärt Wildhagen, säßen die Jäger im Hochsitz, während Treiber das Wild in Bewegung bringen. So ließen sich die Soll-Zahlen der geschossenen Tiere effektiv erreichen, sagt Wildhagen.

Von Elena Everding und Jennifer Krebs

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