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Region Wennigsen Nachrichten So soll die Hauptstraße nach der Sanierung aussehen
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14:44 15.03.2019
Die Hauptstraße wird umgestaltet. Quelle: Gerko Naumann
Wennigsen

Wie ist der aktuelle Stand bei der Sanierung der Hauptstraße? Am Donnerstag haben Ortsrat und Bauausschuss dem Rat eine Empfehlung für die Umgestaltung gegeben: Die Fußwege und Parkbereiche sollen Klinkerpflaster mit einem geringen Rotanteil verlegt werden. Dieses sei zwar teurer als die Alternative, eine Pflasterung mit Betonstein, passe allerdings besser ins Ortsbild. Entgegen der Empfehlung der AG Hauptstraße sprach sich der Ausschuss gegen kleine Straßenleuchten aus, stattdessen sollen 6 Meter hohe Leuchten, die auf einer Seite der Straße aufgestellt werden, für Licht sorgen. Die Beete bekommen keine Einfassung, zudem sollen Felsenbirnen gepflanzt werden. Außerdem sprachen sich Ortsrat und Ausschuss dafür aus, sich kostenfreie Fahrradbügel von der Region Hannover zu besorgen.

Die Planung sieht zudem vor, dass der Kreuzungsbereich zur Argestorfer Straße aufgeweitet wird, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Künftig sollen sich dort auch beim Abbiegen zwei Lastwagen oder Busse gefahrlos entgegenkommen können.

Sandsteinbeet wird versetzt

Eine weitere große Veränderung steht auf Höhe der Einmündung zur Hagemannstraße bevor: Dort wird das Sandsteinbeet versetzt und so angeordnet, dass zwischen den Beeten zwei Bänke platz finden. So wird dort Platz für einen zusätzlichen Parkplatz geschaffen und es entstehe eine „durchgängige Fußgängerachse“, erläuterte Thomas Pfeiffer, Ingenieur und Geschäftsführer des beauftragten Planungsbüros BPR.

Die Kreuzung Hauptstraße/Hülsebrinkstraße bekommt auch ein neues Gesicht. Eine große Veränderung gibt es nach der Sanierung auch an der Kreuzung zur Hülsebrinkstraße. Dort wird der Straßenbereich schmaler gestaltet, wodurch mehr Platz und Aufenthaltsqualität für die Gehwege geschaffen wird. Die Mittelinsel soll verschwinden.

Brücke über Mühlenbetriebsgraben wird erneuert

Neu gebaut wird auch die Brücke über den Mühlenbetriebsgraben. Dort bleibt der untere Teil des Bauwerks erhalten, es wird lediglich eine neue Fahrbahnplatte wie eine Haube über die bestehenden Teile gebaut, die durch Pfähle gestützt wird. So muss der Mühlbach nicht umgeleitet werden, erläuterte Pfeiffer. Kostenschätzung: 172.000 Euro.

Das passiert an der Hirtenstraße

In der Hirtenstraße soll weiterhin Tempo 30 vorgeschrieben bleiben. Die Straße wird aber in eine Einbahnstraße umgewandelt. Das hatte der Rat schon im September beschlossen. „Wir haben die Verkehrssituation nun untersucht“, sagte Pfeiffer. Das Ergebnis: Die Einbahnregelung belastet keine Straße über Gebühr. Die Einbahnstraße soll bis zum Feuerwehrplatz reichen und vermutlich von der Hauptstraße weg führen. Die Gehwege auf beiden Seiten der Hirtenstraße werden auch angefasst. Auf der westlichen Seite ist ein 2,50 Meter breiter Gehweg, auf der östlichen ein 1 Meter breiter Gehweg vorgesehen. So wird auch ermöglicht, dass Radfahrer die Straße entgegen der Einbahnstraßenrichtung befahren können, da die Fahrbahn 3,50 Meter breit bleibt.

Von Lisa Malecha

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