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00:17 20.05.2019
Dirk Lücke hat bereits einige ähnliche Anlagen geplant. So ähnlich wie auf dem Foto könnte es auch in Wennigsen aussehen. Quelle: L2 Architektur
Wennigsen

Wellen und Kurven statt Halfpipe und Bowl – Planer Dirk Lücke hat nun im Bauausschuss die ersten Vorentwürfe für den geplanten Skatepark vorgestellt. Gemeinsam mit Skatern, Bikern und weiteren Nutzergruppen hatte Lücke vom Studio L2 Architektur Ideen gesammelt, wie die Anlage, die neben dem Elan-Parkplatz auf einem Feld gegenüber dem Naturbad am Bröhnweg entstehen soll, aussehen könnte. Herausgekommen ist ein sogenannter Pumptrack – ein Mini-Rundkurs.

Dirk Lücke hat bereits einige ähnliche Anlagen geplant. So ähnlich wie auf dem Foto könnte es auch in Wennigsen aussehen. Quelle: privat

Pumptracks – besonders asphaltierte Exemplare, wie Lücke einen vorschlägt – sind sehr vielseitig. Egal ob mit dem BMX, Skateboard, Longboard, Scooter, Laufrad, Inline Skates, Mountainbike oder Einrad – jeder, der auf Rollen unterwegs ist, kann die Anlage nutzen. „Sie sind auch bei Rollstuhlfahrern beliebt“, sagt Lücke. „Mit der Verwirklichung eines solchen Pumptracks schaffen Sie in der Region Hannover ein absolutes Alleinstellungsmerkmal – was für die Gemeinde Wennigsen einen zusätzlichen enormen gesellschaftlichen Mehrwert schafft“, sagt Lücke.

550 Quadratmeter Fahrvergnügen

Die unbebaute Fläche am Bröhnweg biete eine perfekte Ausgangssituation. In die Grundfläche von 900 Quadratmetern kann der individuell geplante Skate- und Pumptrack mit Anfängerbereich hervorragend integriert werden, sagt Lücke. Dort könne eine alters- und sportartübergreifende Begegnungsstätte der Spitzenklasse entstehen, ist er sich sicher.

So stellen sich Lücke und die Jugendlichen die Anlage vor. Quelle: privat

Die geplante Skate- und Pumptrack Anlage ist für Anfänger, Fortgeschrittene aber auch Leistungssportler konzipiert. Auf einer Grundfläche von 550 Quadratmetern entsteht eine 130 Meter lange Anlage. Pumptracks sind geschlossene Rundkurse mit Steilkurven und Wellen in verschiedenen Ausprägungen und Anordnungen. Je nachdem, ob man Profi oder Anfänger ist, befährt man unterschiedliche Teile der Strecke, die mal steiler, mal flacher sind. Auch für kleine Kinder ist ein Rundkurs vorgesehen. Dieser könne laut Lücke sogar mit Laufrädern befahren werden.

Zudem sind momentan fünf Elemente auf der Strecke eingeplant – wie Rails und Curbs – zum Ran- und Drüberspringen. „Alle Elemente sind so angeordnet, dass man auch an ihnen vorbei fahren kann“, sagt Lücke. Neben der Strecke soll auch eine „Chill-Out-Area“ entstehen – zum Teil überdacht und mit Bänken. Vorstellbar sei auch, eine Slackline auf dem Gelände aufzustellen.

Anlage aus Asphalt wird favorisiert

Gebaut werden könne die Anlage aus Erde, Asphalt oder Beton. Lücke schlug die Variante aus Asphalt vor, da die aus Erde wesentlich arbeitsintensiver in der Betreuung sei. „Durch die asphaltierte Oberfläche ist die Anlage leicht zu pflegen, witterungsbeständig, vor Vandalismus sicher und langlebig“, sagt Lücke.

Doch die Planung hat ein großes Manko: Die Kosten. Diese hatte die Gemeinde zunächst auch 130.000 Euro geschätzt. Der Entwurf des Architekten übersteigt diese Summe aber mit 188.000 Euro bei weitem. Die Region Hannover hat bereits einen Zuschuss von fast 50.000 Euro gewährt. Allerdings, so betont Lücke, gehe die Kostenschätzung von einem schlüsselfertigen Bau der Freizeitanlage aus. Eigenleistungen sind in dieser Betrachtung nicht berücksichtigt. Über die genaue Planung muss nun die Politik entscheiden. „Wir werden an den Kosten schrauben müssen“, kündigte Martin Waßermann, Leiter der Wennigser Bauverwaltung an.

Schon seit mehr als 15 Jahren wünschen sich Jugendliche in Wennigsen einen Skatepark. Immer wieder verzögerte sich der Bau – doch nun geht es eine ganze Ecke voran. Wenn der erste Bagger rollt, soll dann alles ganz schnell gehen: „Ich rechne mit einer Bauzeit von zwei bis drei Monaten“, sagt Lücke.

Von Lisa Malecha

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