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Nachrichten Ladestation und freies WLAN: Wo soll die Bredenbecker Smartbench stehen?
Region Wennigsen Nachrichten Ladestation und freies WLAN: Wo soll die Bredenbecker Smartbench stehen?
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07:00 14.02.2020
Chillen, chatten, chargen: In die Sitzfläche der sogenannten Smartbench ist ein Photovoltaikmodul eingebaut, das den Batteriespeicher in der Bank lädt. Quelle: Jennifer Krebs
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Bredenbeck

Hinsetzen und lossurfen – das soll bald auch in Bredenbeck möglich sein. Der Präventionsrat sucht einen Sponsor für Bredenbecks erste sogenannte Smartbench mit Internetzugang und Ladestation. Diese solle den öffentlichen Raum beleben, erläutert Jonas Farwig, Mitglied im Ortsrat sowie im Präventionsrat der Gemeinde Wennigsen.

Allerdings gebe es in Bredenbeck nicht allzu viele Orte, die für die Smartbench infrage kämen. „Sie wird ohne WLAN-Router geliefert, es müsste also in einem Umkreis von 30 Metern ein bestehendes WLAN geben, das mit einem Router verstärkt werden kann“, sagt Farwig, der auch einige Vorschläge hat, wo die Bank aufgestellt werden könnte. Unter anderem könnte sie am neuen Dorfgemeinschaftshaus (DGH) stehen oder nahe der dortigen Bushaltestelle. Andere schlugen einen Standort nahe des Bonhoefferhauses oder der Gemeindebücherei vor.

Jonas Farwig stellt die Smartbench im Ortsrat Bredenbeck vor und fragt nach einem möglichen Standort. Quelle: Lisa Malecha

Darf die Bank am DGH stehen?

Der Vorschlag, die Bank am DGH aufzustellen, stieß jedoch auch auf Kritik. „Sie passt nicht zur Optik des Hauses“, sagte ein Bredenbecker. Zudem habe das DGH WLAN, das bereits jetzt im Hof genutzt werden könne. Auch müsse geklärt werden, ob eine solche Smartbench überhaupt an dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude stehen dürfe.

Farwig wird die Anregungen der Bredenbecker mit in den Präventionsrat nehmen, der zur Zeit versucht, einen Sponsor zu akquirieren – immerhin kostet die Bank rund 5000 Euro. Eine Smartbench in Wennigsen wurde von der Klimaschutzagentur und Avacon finanziert.

Auf der neuen Smartbench ins Internet: Andrzej Willing (von links), Ulrike Schubert, Barbara Krüger, Jonas Farwig, Jan Krebs, Frank Glaubitz und Julia Michalczyk freuen sich über die multifunktionale Sitzbank, die seit Kurzem in Wennigsen steht. Quelle: Jennifer Krebs (Archiv)

Bank wird mit Solarenergie betrieben

Der Begriff Smartbench setzt sich aus den englischen Wörtern smart (elegant beziehungsweise klug) und bench (Sitzbank) zusammen. Der Vorschlag, auch für Wennigsen und Bredenbeck solche intelligenten Parkbänke anzuschaffen, kam aus dem Präventionsrat.  

An der solarbetriebenen Bank können Passanten das Handy aufladen und gratis im Internet surfen. In die Sitzfläche aus Acrylglas ist ein Fotovoltaikmodul integriert. Dieses produziert Strom, den eine Batterie speichert. Die Bank hat genug Speicherkapazität, um gleichzeitig mehrere Handys und Tablets per USB-Kabel oder drahtlos aufzuladen. Mit Sonnenenergie wird auch ein WLAN-Router betrieben, der den kostenlosen Internetzugang ermöglicht.  

So will sich Bredenbeck beim Jubiläum präsentieren

Wie will sich Bredenbeck bei der 50-Jahr-Feier der Gemeinde Wennigsen präsentieren? Ortsbürgermeisterin Marianne Kügler stellte im Ortsrat die Ideen vor, die gemeinsam mit den örtlichen Vereinen erarbeitet wurden. Unter anderem habe man sich überlegt, was den Ort ausmache, sagte Kügler.

Die örtlichen Besonderheiten, wie etwa das Projekt hinter der Entstehung des neuen Dorfgemeinschaftshauses, der Waldkindergarten oder der Adventsmarkt, sollen über einen Beamer präsentiert werden. Zudem will der Chor der Grundschule Bredenbeck auftreten, und die Projekte der Schule sollen an Stellwänden präsentiert werden.

Eine Besonderheit: Ein dreimal zwei Meter großes Luftbild des Orts soll gezeigt werden. Zudem will die Heimatstube über die Dorfgeschichte informieren. Reinhard Wiens wünsche sich außerdem 50 Bredenbecker, die beim 50-jährigen Jubiläum gemeinsam auf die Bühne gehen und ein Lied singen.

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Von Lisa Malecha

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