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08:00 28.05.2019
HAZ-Leserin Stefanie Mendrzyk hat in Holtensen Waldohreulen fotografiert. Typisch für die Waldohreule sind die auffälligen Federohren und die orangegelben Augen.
HAZ-Leserin Stefanie Mendrzyk hat in Holtensen Waldohreulen fotografiert. Typisch für die Waldohreule sind die auffälligen Federohren und die orangegelben Augen. Quelle: Stefanie Mendrzyk
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Holtensen

Tierisch tolle Aufnahmen kommen von HAZ-Leserin Stefanie Mendrzyk: In ihrer Nachbarschaft am Calenberger Blick in Holtensen brüten Waldohreulen – und ihr ist es gelungen, einige Schnappschüsse von den Eltern und der kleinen Eulen zu machen.

Recht gut versteckt verbringt die Waldohreule auf Bäumen den Tag. Quelle: Stefanie Mendrzyk

Mendrzyk erzählt, dass bereits den Winter über die Rufe in den hohen Nadelbäumen zu hören gewesen seien. „Sie befinden sich zwischen einigen Häusern und sind von der Straße eigentlich nicht einzusehen“, sagt Mendrzyk. Vom Dachgeschoss aus konnte sie kleinen Federknäuel aber fotografieren.

In Dämmerung und Nacht aktiv

„Ich fotografiere gerne, wenn sich schöne Motive ergeben. Seien es Tiere, Pflanzen, Landschaften oder im Urlaub“, sagt Mendrzyk. Zum ersten Mal gesehen hat sie die kleinen Eulen vor etwa einem Monat. Da seien es allerdings schon Ästlinge gewesen, wie die Jungeulen genannt werden, wenn sie das Nest verlassen haben.

Die dämmerungs- und nachtaktiven Eulen sitzen tagsüber aufrecht auf Ästen von Bäumen. Sie vertrauen dabei auf ihr tarnfarbenes Gefieder. Quelle: Stefanie Mendrzyk

Die Waldohreule ist etwa so groß wie die Schleiereule. Gegenüber dem Waldkauz wirkt sie kleiner und schlanker. Typisch sind die auffälligen, großen, oft steil aufgerichteten Federohren und die orangegelben Augen. „Die kleinen Eulen fliegen abends ab Beginn der Dämmerung bis auf benachbarte Hausdächer und machen durch lautstarke Bettelrufe auf sich aufmerksam“, sagt Mendrzyk. Tagsüber ruhen sie normalerweise in dem dichten Laubwerk.

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