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Region Wennigsen Nachrichten Wasserräder Wennigsen: Bastler wünschen sich mehr Unterstützung
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15:14 15.08.2019
Arthur Fechner begrüßt die Gäste beim Sommerfest. Quelle: Lisa Malecha
Wennigsen

Zehntausende Besucher pro Jahr lockt Wennigsens meist besuchte Touristenattraktion – die Anlage mit den Wasserrädern – zwischen April und Oktober an. Um das Gelände zu pflegen und die Wasserräder am Laufen zu halten, ist die Bastlergemeinschaft auf Spenden angewiesen. Und bei diesen Spendern und Unterstützern haben sich die Bastler nun mit einem kleinen Sommerfest bedankt.

Bei Gegrilltem und einigen Flaschen Wennigser Gockelbier erläuterte Chefbastler Arthur Fechner die geplanten Neuerungen, Schwierigkeiten und künftige Projekte. „Wir haben jetzt schon eine lange Liste mit Arbeiten, die wir in den Wintermonaten verrichten müssen“, kündigte Fechner an.

Modelle werden im Winter überarbeitet

Die derzeit 18 Helfer des Vereins wollen unter anderem alle 22 Wasserradmodelle in der Feldbergquelle im Deister mit verstellbaren Füßen ausstatten. „Die Modelle waagerecht aufzustellen ist bisher eine große Herausforderung“, erklärt Fechner, warum die Maßnahme nötig ist. Derzeit legten die Bastler Steine unter die Modelle, bis diese gerade stehen. Zudem stünden wie jedes Jahr zahlreiche kleinere Reparatur- und Verschönerungsarbeiten an. Etwa 2000 Arbeitsstunden leisten die Bastler dafür jährlich.

Bastler sind auf Spenden angewiesen

„Wir sind auch technisch mittlerweile sehr gut ausgestattet“, betont Fechner. Der Verein, der 2017 60 Jahre alt geworden ist, hat einen 3-D-Drucker und auch einen 3-D-Scanner. Mit dem Drucker werden viele der neuen Teile angefertigt, mit dem Scanner duplizieren die Bastler die handgeschnitzen Figuren von Günter Korb, damit die Unikate nicht der Witterung ausgesetzt sind. „Im Deister stehen nur die gescannten Duplikate“, sagt Fechner.

Unikate: Für das Modell Hammerwerk hat Bastler Günter Korb neue Figuren geschnitzt. Quelle: Stephan Hartung (Archiv)

Auch mit der finanziellen Unterstützung ist der Verein zufrieden. Das Spendenaufkommen habe sich sehr positiv entwickelt, berichtet Fechner. So sei bereits jetzt so viele Geld gesammelt worden wie im gesamten vergangenen Jahr. Das hat, so glaubt Fechner, auch etwas damit zu tun, dass die Bastler in den vergangenen Jahren sehr viele Neuerungen präsentiert haben. „Die Modelle sind aufwendiger geworden, und das sehen die Menschen.“

Helfer werden gesucht

Aber es wird weitere Hilfe benötigt: „Wir brauchen Unterstützung – für das, was wir leisten, sind wir zu wenige“, sagt Fechner. Mitmachen kann bei den Bastlern jeder. Technisches Wissen ist nicht erforderlich.

Am 3. Oktober werden die Wasserräder dann wieder abgebaut und während der Wintermonate in der Werkstatt auf Vordermann gebracht. Zum Saisonabschluss gibt es auch wieder Führungen. Anmeldungen sind über die Homepage die-wasserraeder.de möglich.

Viel los: Mehr als 350 Kinder und ihre Familien haben am Türöffnertag im vergangenen Jahr die Wasserräder im Deister besucht. Quelle: Jennifer Krebs (Archiv)

Von Lisa Malecha

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