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Region Wedemark Nachrichten Viertes Oldtimer-Treffen lockt zahlreiche Fans nach Resse
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16:04 27.05.2019
Britta Hübner aus Egestorf hütet ihren BMW 2002 Baur, Baujahr 1973. Schweißarbeiten übernimmt für sie Karosseriebauer Werner Haschke in Lehrte. Quelle: Ursula Kallenbach
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Resse

 Sofort hat sich Britta Hübner verliebt: „Ich stieg vor 28 Jahren zum ersten Mal in eine alte Limousine“. Seither sind Oldtimer ihr Hobby. Aus Egestorf ist sie zum vierten Oldtimer-Treffen des Automobilclubs Wedemark (ACW) in Resse mit ihrem historischen Schätzchen angerollt – einem BMW 2002 Baur.

Das große H hinter dem normalen Kennzeichen tragen die meisten der etwa 250 Fahrzeuge bei dieser Schau und weisen sich damit als historische Oldtimer aus. Die Fahrzeuge sind älter als 30 Jahre. Das bedeutet auch deutlich weniger Steuerlast. Dafür stecken die Liebhaber solcher Fahrzeuge oft sehr viel Geld in den Erhalt und die Pflege. Etwa 400 Besitzer, Fahrer und Betreuer lassen ihre Schätze bei der Schau in Resse glänzen.

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Millionenwerte auf vier Rädern

„Ein paar Millionen kommen hier auf dem Platz zusammen“, beschreibt Dirk Rapke. Er ist selbst Besitzer zweier Fahrzeuge, und als ACW-Vorsitzender in der Wedemark kann er die Wertesammlung bei den Mitgliedern einschätzen. Kein Wunder, dass die Besucher sich kaum satt sehen können an Kultautos wie der kleinen Isetta mit außen aufgeschnalltem Koffer, dem Käfer-Cabriolet oder dem englischen Jaguar, der mit anderen Sonderstücken auf einem Extra-Parkplatz steht. Kein Wunder auch, dass etwa 30 Ordner für den Verein bei der Veranstaltung das Rangieren der hochwertigen Liebhaberfahrzeuge genau beobachten, zum Ein- und Ausfahren zwischen dem sich drängenden Publikum ihre Anweisungen geben und ansonsten gern hilfreiche Tipps geben. Sie kennen viele der Aussteller, in jedem Fall aber die Fahrzeugtypen. Neben alten Autos sind auch Trecker und Motorräder zu sehen.

Sommer ist Oldtimerzeit

„Die Masse der Oldtimer-Besitzer hegt und pflegt und schraubt selber“, weiß Rapke. So auch Britta Hübner. Neben ihrem ausgestellten BMW, den sie nur noch zu Oldtimer-Treffen bewegt, nimmt sie ihren zweiten Oldtimer-BMW als Alltagsfahrzeug. Die Kosten hielten sich in Grenzen, wenn sie die Arbeiten selber mache, beteuert die Egestorferin. Ihr steht ein ausgebildeter Karosseriebauer hilfreich zur Seite. „Er übernimmt die Schweißarbeiten.“

In Frühjahr und Sommer ist die Oldtimer-Liebhaberin fast an jedem Wochenende zu Treffen unterwegs. „Dies ist das fünfte in diesem Jahr“, sagt sie. In Resse ist sie zum ersten Mal dabei. Ihre weiteste Fahrt unternahm sie 1996 zu einer Feier beim Hersteller BMW in Stuttgart.

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Von Ursula Kallenbach